1934-04-14 Radmarkt und Reichsmechaniker

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Die Fachzeitschrift des Reichs- werbandes desMechanikergewer- bes e. V., Sitz Berlin. Reichsver- ; band des Fahrrad-, Motorrad-, " Büro- und Nähmaschinen-Hand- werks und Handels. Reichsver- band der Mechaniker-Innungen REICHS RADMARKT Älteste und führende Fachzeit- schrift für Fahrrad- und Motor- fahrzeug -Technik und Handel Export-Ausgaben: German-Eng- lish Edition . Edition Allemande- Frangaise . Ediciön Germano- Hispana . Indian Spezial Edition MECHANIKER BIELEFELD, 14. APRIL 1934 ANDREAS JOPP 49. JAHRGANG . Nr. 2238 FAHRRADTEILE-FABRIK ZELLA-MEHLIS PET UND VERLAG DER E. GUNDLACH AKTIENGESELLSCHAFT / BIELEFELD Geschäftsstellen unter ei Donaueschingen, Dortmund, Dresden, Düssel berg i. Pr., Landshut i. Bayern, Leipzig, Miele das leichtlaufende Marken nrad ED en Hl) Ay, I} Ill A has Si „ Miele” es ist Ihr Vorteil! Bedienen Sie sich unserer wirkungsvollen Verkaufsunterstützung. MielewerheA.G. 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Lauf (Pegnitz) Seite 6, Nr. 2238 oO P E.L Le RADMARKT UND REICHSMECHANIKER ee ee Sa a RADMARKT REICHS MECHANIKER Führende kontinentale Fachzeitschrift für Fahrrad-, Motorrad- und Kleinauto-Industrie, Handel und Export / Organ des Reichs- verbandes des Mechanikergewerbes e.V. / Erscheint jeden Sonnabend / Bezugspreis: Monatlich 50 Rpf. zuzüglich 12 Rpf. Zeitungsgebühr und 6 Rpf. Bestellgeld /Streifbandlieferung RM. 4.— pro Vierteljahr / Spezialausgaben für den Verkauf nach dem Auslande: German-English Edition / Edition Allemande-Frangaise / Ediciöon Germano-Hispana / Telegramme Radmarkt Telefon 4970-73 / Postscheckkonto: Hannover 8456 49. Jahrgang BIELEFELD, den 14. April 1934 Nr. 2238 Verkehrsdisziplin für alle — Die neue Verkehrsordnung Die neue Polizeiverordnung für den Straßenverkehr in Preußen bringt die einheitliche Regelung für alle Wegebenutzer und tritt am 1. April 1934 in Kraft. Der preußische Minister des Innern hat in seinem Einführungs- erlaß ausgeführt, daß der steigende Verkehr eine Vereinheit- lichung der bisher örtlich und sachlich weitgehend zersplitterten Verkehrsvorschriften auf dem Gebiet des Straßenverkehrs drin- gend erfordert, und aus diesem Grunde die neue Verordnung erlassen sei. Sie tritt an die Stelle der bisher von den Ober- Präsidenten der preußischen Provinzen, den Kreis- und Orts- polizeibehörden erlassenen zahlreichen Polizeiverordnungen über den Straßenverkehr und gilt als Vorläufer für die dem- nächst in Aussicht genommene Reichsstraßenverkehrs- ordnung. Nachdem nunmehr mit der neuen Verordnung ein einheitliches Straßenverkehrsrecht für das Gebiet des Landes Preußen ge- schaffen worden ist, wird von der Bevölkerung erwartet, daß sie sich schnellstens vertraut macht mit der Bedeutung aller fest- stehenden und ähnlicher, durch Verkehrsposten vermittelten wechselnden Verkehrszeichen, die genau, beachtet und streng befolgt.werden müssen. Die mit der Überwachung und Regelung des Verkehrs betrauten Polizeibeamten haben ihr Augenmerk auf die Erziehung und Belehrung der Bevölkerung zu richten. In dem Einführungserlaß des preußischen Minister des Innern werden weiter die Polizeibehörden ersucht, bis zum 1. Mai 1934 belehrend und aufklärend zu wirken ‘und Verstöße gegen die Bestimmung, soweit sie leichterer Art sind mit einfachen Verwarnungen zu ahnden, nach Ablauf dieser Uebergangsfrist jedoch mit rücksichtsloser Strenge einzu- greifen und durch Verhängung von Polizeistrafen in schwe- reren Fällen, Erteilung von gebührenpflichtigen Verwar- nungen in leichteren Fällen, sowie gegebenenfalls durch Wegnahme und Sicherstellung der zur Uebertretung be- nutzten Fahrzeuge vorzugehen. Geschwindigkeitsprüfungen mit Stoppuhren werden untersagt. Die Ueberwachung des Verkehrs darf nicht den Eindruck erwecken, als ob die Polizei aus kleinlichen Gründen her- aus Maßnahmen trifft, die der Entwicklung des modernen Straßenverkehrs hinderlich sind. Die Art der Verkehrskon- trolle wird in besonderen Richtlinien festgelegt. Nachstehend lassen wir die wichtigsten Einzelheiten aus der neuen Verordnung im Wortlaut folgen. Im allgemeinen Teil heißt es im $ 1 über die Begriffsbestimmungen: Im Sinne dieser Verordnung sind 1. Straßen: alle dem öffentlichen Verkehr dienenden Wege, Plätze, Brücken, Durchfahrten, Durchgänge, Ueberführungen und Unterführungen; i 2. Hauptverkehrsstraßen: a) die Fernverkehrsstraßen, b) die von der Kreispolizeibehörde als solche oder als Straßen 1. Ordnung bestimmten Straßen, c) die Straßen mit Gleisen für Schienenfahrzeuge, d) außerhalb geschlossener Ortschaften diejenigen Straßen, dienach den tatsächlichen Verkehrsverhältnissen als Haupt- verkehrsstraßen anzusehen sind; Alle anderen Straßen sind.Seitenstraßen. 3. Straßen 1. Ordnung: die von der Kreispolizeibehörde als solche bestimmten Straßen mit besonderen Verkehrsbeschrän- kungen; 4. Einbahnstraßen: Straßen, deren Fahrbahn nur in der von der Kreispolizeibehörde bestimmten Richtung befahren werden darf; 5. Gehbahnen: die für Fußgänger bestimmten Teile der Straße (Bürgersteig, Bankette); 6. Parken: das Aufstellen von Fahrzeugen, sofern nicht lediglich zum Ein- oder Aussteigen oder zum Auf- oder Abladen gehal- ten wird; 7. Parkplätze: Teile von Straßen, die von der Kreispolizeibehörde für das Parken besonders bestimmt sind; 8. Straßenbenutzer: Fahrzeuge, geschlossene Abteilungen und Aufzüge sowie gerittene, getriebene und geführte Tiere; 9. Fahrzeuge: Straßenbahnen, Kraftfahrzeuge, Fuhrwerke, Fahr- räder, Handwagen, Handkarren, Handschlitten; 10. Wirtschaftsfuhren: Fuhren, die innerhalb der Gemarkung des Betriebsbesitzes oder benachbarter Gemarkungen zum Zwecke der Land- oder Forstwirtschaft ausgeführt werden.“ Ueber die Verkehrszeichen wird in $ 3 folgendes gesagt: „Die Zeichen bedeuten: 1. Winken in der Fahrtrichtung oder seitliches Heben eines Armes oder beider Arme in der Fahrtrichtung „Freie Fahrt!‘ 2. Hochheben eines Armes „Achtung, anhalten!“ 3. Seitliches Ausstrecken eines Armes oder beider Arme quer zur Fahrtrichtung „Halt!“ Werden Lichtzeichen verwendet, so bedeutet: Grünes Licht „Freie Fahrt!“ Gelbes Licht: „Achtung anhalten! Kreuzung frei!‘ Rotes Licht: „Halt!“ Seite 8, Nr. 2238 Werden Uhrzeiger-Ampeln verwendet, so bedeutet die Zeiger- bewegung: auf grünem Felde: „Freie Fahrt!“ auf gelbem Felde: „Achtung, anhalten! Kreuzung frei!“ auf rotem Felde: „Halt!“ Bei Verwendung von Uhrzeiger-Ampeln ohne gelbes Feld darf auch unmittelbar nach Wechsel des Zeigers vom grünen auf das rote Feld in eine andere Fahrtrichtung eingebogen werden. Das Zeichen „Freie Fahrt!“ gibt auch das Abbiegen nach rechts und links frei. Sehr wichtig ist ferner die Bestimmung über die Beleuchtung der Fahrzeuge, über die es in $ 6 wie folgt heißt: „Unbeschadet der näheren Bestimmungen für einzelne Fahrzeug- gattungen müssen alle Fahrzeuge mit einem Schlußlicht oder Rückstrahler und während der Dunkelheit oder bei starkem Nebel mit einer der Fahrzeugart entsprechenden Beleuchtung durch hellbrennende Laternen oder Scheinwerfer mit farblosem oder gelblichem Glase ausgerüstet sein. Dies gilt nicht für Fahrzeuge, die auf ausreichend beleuchteten Parkplätzen oder im Scheine zuverlässiger fremder Lichtquellen aufgestellt sind. Stark wirkende Scheinwerfer sind während der Fahrt innerhalb ausreichend beleuchteter Ortsteile und überall da, wo es die Sicherheit des Verkehrs erfordert, insbesondere beim Begegnen mit anderen Straßenbenutzern, abzublenden. Dies gilt auch bei der Begegnung mit Schienenfahrzeugen auf besonderem Bahn- : körper. Der Zwang zur Führung von Schlußlichtern oder Rückstrahlern trifft sowohl bespannte als auch unbespannte und auch durch Menschenkraft bewegte Fahrzeuge. Das gilt auch für die Be- leuchtung. Während zur Anbringung von Rückstrahlern oder Schlußlichtern eine Verpflichtung schlechthin besteht, ist die Beleuchtung durch hellbrennende Laternen oder Scheinwerfer nur bei Dunkelheit oder starkem Nebel vorgeschrieben. Ueber die Beschaffenheit der Laternen oder Scheinwerfer wird besondere Anweisung ergehen. Der Abblendungszwang gilt auch für Straßenbahnen, welche Scheinwerfer führen.“ Dem Fahrradverkehr ist ein besonderes Kapitel gewidmet, das wir nachstehend im Wortlaut folgen lassen: „Fahrrad mit Hilfsmotor. Als Fahrräder im Sinne der Straßenverkehrsordnung gelten auch Fahrräder mit Hilfsmotor (Antriebsmaschinen mit einem Hub- raum von nicht mehr als 75 ccm, Eigengewicht von nicht mehr als 38 kg und Stundengeschwindigkeit von nicht mehr als 30 km). $ 35. Beschaffenheit des Fahrrades. Jedes gefahrene oder geführte Fahrrad muß versehen sein: 1. mit einer sicher wirkenden Bremse; als solche gilt auch die Rücktrittbremse; 2. mit Bine hell tönenden Glocke zum Angeben von Warnungs- zeichen; ! 3. mit einem Rückstrahler; 4. während der Dunkelheit oder bei starkem Nebel mit einer am Fahrrad befestigten, hell brennenden Laterne mit farb- losem oder gelblichem Glase, welche den Lichtschein nach vorn auf die Fahrbahn wirft. Die Verwendung von Schein- werfern ist untersagt. Fahrräder der Polizei- oder Zollbeamten sind bei dienstlicher Benutzung von der Bestimmung des Absatzes 1, Ziffer 4, insoweit befreit, als die Befolgung dieser Bestimmung die Durchführung besonderer Aufgaben des Dienstes in Frage stellen würde. Da während der Dunkelheit oder starkem Nebel eine hell- brennende Laterne am Fahrrad befestigt sein muß, ist die Verwen- dung sogenannter Dynamo-Beleuchtungen, die beim Halten über- haupt nicht, bei langsamer Fahrt dunkel brennen, unzulässig. Für die Beseitigung der Dynamo-Lampen und ihren Ersatz durch vorschriftsmäßige Beleuchtungen wird eine Frist bis zum 1.5.1935 eingeräumt. RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Den Polizei- und Zollbeamten sind die Forstbeamten gleichzu- stellen, soweit sie zu Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft er- nannt sind. 836. Pflichten des Führers. Der Führer hat die Lenkstange stets festzuhalten. Die Füße dürfen beim Fahren von den Tretkurbeln nicht entfernt werden. Es ist verboten, Personen im Alter von mehr als sechs Jahren au einsitzigen Fahrrädern mitzunehmen. Jüngere Kinder können mitgenommen werden, falls für sie eine geeignete Sitzgelegenheit auf dem Fahrrad vorhanden ist. Der Radfahrer darf Gegenstände nur mitnehmen, falls sie seine Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigen und Personen oder Sachen nicht gefährden. $37. Anhängen und Nebeneinanderfahren. Das Anhängen an andere Fahrzeuge ist verboten. Radfahrer müssen grundsätzlich einzeln hintereinander fahren. Sie können zu zweien nebeneinander fahren, wenn der Verkehr hierdurch nicht gefährdet oder gestört wird. Das ständige Fahren in gleicher Höhe mit einem anderen Fahrzeug und das Ueber- holen von Kraftfahrzeugen ist verboten. Das gilt nicht für Zug- maschinen. Das Nebeneinanderfahren von zwei Radfahrern kann nur gedul- det werden, wenn der Verkehr nicht gefährdet oder gestört wird. Bei der Beurteilung ist der strengste Maßstab anzulegen. Inner- halb geschlossener Ortschaften und auf viel befahrenen Land- straßen wird grundsätzlich anzunehmen sein, daß durch das Nebeneinanderfahren zweier Radfahrer der Verkehr zum mindesten gestört wird. $ 38. Anhänger. Das Mitführen von Arihängern an zweirädrigen Fahrrädern ist gestattet, wenn der Anhänger mit dem Fahrrad fest verbunden ist, wenn er nicht breiter ist als die Lenkstange des Fahrrades wenn er hinten links mit einem Rückstrahler versehen ist und va die Ladung weder nach den Seiten noch nach hinten über- steht. Personen dürfen im Anhänger nicht befördert werden. Das Anbinden von Handwagen an Fahrrädern und das Führen von Tieren von fahrenden Fahrrädern aus ist verboten. $ 39. Fahrradwege. Zum Radfahren sind die dafür besonders bestimmten Straßen- teile (Fahrradwege) zu benutzen, und zwar bei einfacher Weg- breite in der Fahrtrichtung, bei doppelter Wegbreite in beiden Richtungen. Beim Fehlen von Fahrradwegen muß die Fahrbahn benutzt werden. Außerhalb geschlossener Ortsteile darf mit Fahrrädern auch auf den neben der Fahrbahn hinführenden, nicht erhöhten Seiten- streifen (Banketten) gefahren werden, soweit diese rechts in der Fahrtrichtung liegen. Der Fußgängerverkehr darf hierdurch nicht gefährdet oder gestört werden.“, Alle Pferdefuhrwerke müssen verkehrssicher gebaut, mit sicher wirkenden Bremsen und während der Dunkelheit oder bei Nebel mit mindestens einer hellbrennenden Laterne sowie mit einem nicht verdeckten, hinten links befestigten Rückstrahler versehen sein. Die Anbringung der Laternen unter dem Fahrzeug ist verboten. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen grundsätzlich kein Fuhrwerk auf öffentlicher Strecke lenken. Unbespannte Fuhrwerke dürfen bei Dunkelheit oder starkem Nebel nicht auf der Straße gelassen werden. Im Notfall muß ein solches Fuhr- werk durch hellbrennende Laternen sichtbar sein und die Deich- sel durch Hochklappen oder Entfernen ungefährlich gemacht werden. Kleine Fahrzeuge, also Handwagen, Handkarren und Hand- schlitten müssen mit Rückstrahlern und bei Dunkelheit mit hell- brennenden Lampen versehen sein, Die Straßenbahn, die künftig kein Vorfahrtsrecht mehr hat, muß vorn und hinten einen Fahrtrichtun sanzeiger sowie Stopp- lichter haben. | 5 3 er Für den Kraftfahrzeugverkehr sind keine neuen Bestimmungen erlassen worden. Es gelten noch die alten Vorschriften über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 3. Mai 1909 in der Fassung des Gesetzes vom 21. Juli 1923 und der Verordnung vom 5. und6. Februar 1924 sowie der Verordnung über den Kraftfahrzeug- verkehr vom 10. Mai 1932, 3 . Das Kleinmotorrad oder motorisierte Fahrrad in der Praxis Als in den Nachkriegsjahren die ersten Kleinmotorräder bzw. Fahrräder mit Hilfsmotor auf dem Markte erschienen, hat wohl ein großer Teil unserer Händlerschaft diesen neuen Artikel Do ehrlicher Begeisterung und in der festen Ueberzeugung auf- genommen im guten Glauben, einen neuen lukrativen Verkaufs- artikel erhalten zu haben, um so mehr das Fahrrad mit dem so- genannten Hilfsmotor eine begeisterte Aufnahme beim Publikum fand. . s ; : DE Leider haben sich die Hoffnungen, die man auf das neue Fa Bei setzte, gar nicht erfüllt, so daß man wohl heüte als ab- schließendes Urteil sagen kann, daß ein Fahrrad mit Hilfsmotor der Vergangenheit angehört. Das Problem ist einfach nicht zu lösen. Die in den Jahren 1919—1924 geschaffenen Kleinmotoren waren dmsich au zu unfertig und empfindlich. Man kann wohl sagen, es lagen damals im Kleinmotorenbau nochfnicht genügend Erfahrungen vor. Dann kamen die Schwierigkeiten mit dem Fahrrade selbst. Durch- die eingebaute Motorenkraft wurde naturgemäß das Eigen- gewicht der Maschine höher und mit ihr auch die Geschwindigkeit des Fahrzeuges. Felgen, Speichen und Rahmen genügten nicht den an sie gestellten Anforderungen und so bildete das Fahrrad mit dem angehängten Motor eine stetige Quelle von Aerger, Verdruß und Reklamationen, bis Stück für Stück vom Markte verschwand. Heüte befindet sich wohl kaum noch ein derartiges Fahrzeug im Gebrauch. Schon in den Jahren 1910—1914 hatte die Schweizer Firma Motosacoche eigene Wege im Kleinmotorenbau eingeschlagen und darin eine gewisse Vollkommenheit erreicht. Das Fahrrad lieferten damals die Triumph-Werke in Nürnberg in einer wirklich guten, etwas verstärkten Ausführung. Ich habe dieses Modeil jahrelang gefahren und stellte dasselbe wohl das Ideal eines motorisierten Fahrrades dar. Auch NSU ging in den Jahren den gleichen Weg und man kann wohl sagen mit recht gutem Erfolge. Beide Modelle sind im Laufe der Jahre sang- und klanglos von der Bildfläche verschwunden und eine Wiedergeburt dieser Ma- schinengattung, die immerhin eine gewisse Anzahl begeisterter Anhänger hatte, ist nicht mehr zu denken. In der Zwischenzeit brachte eine österreichische Firma ein Fahrzeug auf den Markt, welches zwar gewisse Vorteile durch Fortfall des damalig gebräuchlichen Riemens aufwies, im übrigen aber nicht das versprach, was man davon erwartete und so ist auch dieses Modell sang- und klanglos von der Bildfläche ver- schwunden. Als nun vor einigen Jahren die Firma Fichtel & Sachs in Schwein- furt diese alten Ideen neu aufgriff und sich auf den Bau von Klein- motoren groß einstellte, glaubten diejenigen, die den Werde- gang des motorisierten Fahrrades miterlebt hatten, auf diesem Gebiete einen Fortschritt feststellen zu können. Anfänglich hatte man tatsächlich den Eindruck, als ob man auf dem besten Wege sei, das Fahrrad zu motorisieren. Die Fahrradfabriken bauten auf Anregung der Firma F. & S. ein verstärktes Ballonrad, welches wohl auch bei richtiger Erkenntnis des Zweckes des Fahrzeuges vollauf genügt hätte. Bedauerlicherweise ließen sich die Hersteller des Fahrrades auf Drängen der Händlerschaft dazu verleiten, dem Fahrrad immer mehr das Gesicht eines Motorrades zu geben. Der Rahmen wurde derart verstärkt und nach den Erfahrungen des Motorradbaues nach hinten heruntergezogen, der Lenker entsprach voll und ganz einem Motorradlienker und anderes mehr. Daß man dem Tank das Aussehen eines Motorradtankes geben mußte, der dem Inhalt nach für eine Entfernung reichte, wofür das Fahrzeug gar nicht gedacht war, war selbstverständlich. So standen wir eines Tages vor einem fix und fertigen Motor- rad, an das das Publikum auch die entsprechenden Ansprüche stellte. Daß die an sich kleine Maschine nicht immer den an sie gestellten Ansprüchen genügen konnte, ist selbstverständlich und so waren Reklamationen eine ganz natürliche Folge, was um so schlimmer wurde, als der Fahrer weder Sach- noch Fachkennt- nisse hatte, ja, ja, auch nicht haben konnte, sondern das neue Fahrzeug genau wie ein altes Fahrrad behandelte. Nach beendeter Fahrt flog das kleine Motorrädchen in den Keller und am anderen Morgen verlangte man ein einwandfreies Ar- beiten. Die Mischung des Brennstoffes wurde auf die leichte ‘ Mit blitzenden Speichen ins frische Grün Schulter genommen und nicht selten kam es vor, daß der Fahrer die Benzinflasche gründlich mit Wasser reinigte und sich nachher nicht genug wundern konnte, daß Wasser im Vergaser war und die Maschine streikte. Daß die Geschwindigkeit immer höher und höher geschraubt wurde, ist selbstverständlich und auch die Hersteller des Motor- rades mußten den Ansprüchen. des Publikums nachgeben und die Maschine in größerer Leistung fertigen. So stehen wir denn heute vor einem kleinen Motorrad in zweifel- los höchster Vollendung. Ein treuer Freundeskreis, der immer neue Anhänger wirbt, schwört auf das kleine Fahrzeug, das bei richtiger Behandlung eine lange Lebensdauer gewährleistet. Daß man bei. allen Erfolgen von dem gesteckten Ziele abgekom- men ist, hat man im Laufe der Jahre anscheinend vergessen. Hatte man nicht die Absicht, ein kleines Volksfahrzeug zu schaffen, welches dem geplagten Radfahrer seine saubere Tretarbeit er- leichterte. Wollte man das Fahrrad motorisieren oder wollte man ein Kleinmotorrad schaffen? Zweck und Ziel war doch einzig und allein, das Fahrrad zu motorisieren. Man müßte dann natur- gemäß auch beim Fahrrade bleiben und nicht etwas schaffen, was nur einem kleinen Kreis unserer Volksgenossen zugänglich sein wird. Unser Volkskanzler Adolf Hitler hat uns doch erst vor kurzem auf der Berliner Automobil-Ausstellung erklärt, daß dem Auto immer mehr Freunde zugeführt werden sollen. Mit Begeisterung haben wir den Worten unseres großen Führers gelauscht. In der Zwischenzeit haben wir vernommen, daß sich unsere Industrie auf einen Wagen in der Preislage von 1000.— RM bis 1200.— RM einstellen will. Zweifellos wird .ein solcher Volkswagen Freunde und Anhänger finden und gleichzeitig unsern Volksgenossen Arbeit und Brot geben. Daß demgegenüber der Preis für ein kleines Motorrädchen von etwas über 300.— RM viel zu hoch ist, dürfte auf der Hand liegen und ist nur ein bescheidener Teil unserer Volksgenossen in der Lage, sich ein solches Fahrzeug anschaffen zu können. nn its Seite 10, Nr. 2238 Ob es möglich sein wird, dem Fahrrade eine billige Antriebs- kraft zu geben, ob es gelingen wird, das Fahrrad im wahrsten Sinne des Wortes zu motorisieren, sind alles Fragen, die der Zukunft vorbehalten sind. Disziplin und RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Solche Lösung wäre von Herzen zu wünschen. Würde sie doch manchem unserer Mitmenschen neue Lebensmöglichkeiten, Arbeit und Brot geben und das ist doch unser aller Wunsch. S. B., Essen. Verantwortungsgefühl im kaufmännischen Zahlungswesen Immer noch müssen im Geschäftsverkehr Mißstände im Zahlungs- wesen festgestellt werden, die die Gesundung des Wirtschafts- lebens erschweren und der Stellung des deutschen Kaufmanns als verantwortungsbewußtes Glied der Volksgemeinschaft nicht entsprechen. Die unterzeichneten Spitzenorganisationen der at Wirtschaft sehen sich’daher zu folgendem Aufruf ver- anlaßt: Die Vertragstreue ist der Grundbergriff alles kaufmännischen Handelns; daher ist die pünktliche Erfüllung abgeschlossener Verträge die erste Pflicht in jedem Geschäftsverkehr. Hiergegen verstößt auch, wer vereinbarte Zahlungsziele nicht innehält. Vor allem sind im Zahlungsverkehr folgende Grundsätze zu beachten: 1. Ob und in welcher Höhe ein Kassaskonto in Anspruch genom- men werden kann, entscheidet sich nach den zugrundeliegen- den Abmachungen. Der Käufer hat kein Recht, in einseitiger Willkür nicht verein- barte oder über eine Vereinbarung hinausgehende Ver- gütungen für vorzeitige Zahlungen abzuziehen. 2. Wer in Zahlungsverzug geraten ist, hat Verzugszinsen zu leisten. Immer noch weigern sich Zahlungspflichtige, denen kraft Ver- trages oder Gesetzes Verzugszinsen in Rechnung gestellt werden, dieser Pflicht nachzukommen. Unter allen Umständen muß die Drohung, wegen einer solchen Forderung zu einem anderen Lieferanten überzugehen, als unlauteres Geschäfts- gebaren gebrandmarkt werden. 3. Der Handelswechsel, der an sich ein zweckmäßiges Zahlungs- mittel ist, darf nicht der Barzahlung gleichgeachtet werden. Daher begründet die Zahlung durch Wechsel selbst bei Ueber- nahme der Diskontspesen keinen Anspruch auf Kassaskonto, weil die Wechselverpflichtung bis zur Einlösung des Wechsels weiterläuft. Wer mit Wechseln zahlt, muß, wenn nichts anderes verein- bart ist, die Kosten tragen, die dem Gläubiger bei der Ver- wandlung des Wechsels in Bargeld erwachsen, also in erster Linie die Diskont- oder Inkassospesen. Absatzkrisen und übermäßiger Konkurrenzdruck haben früher oft eine Lockerung der Zahlungssitten hervor- gerufen oder begünstigt. Ordnung und Sauberkeit im geschäft- lichen Verkehr erfordern, daß ein Verstoß gegen die vor- stehenden Pflichten künftig als ein mit dem kaufmänni- schen Standesbewußtsein nicht zu vereinbarender Mangel an Verantwortungsgefühl durch die hierfür zuständigen Stellen gekennzeichnet wird. Deutscher Industrie- und Handelstag Deutscher Handwerks- und Gewerbekammertag Reichsstand der deutschen Industrie Reichsstand des deutschen Handels Reichsstand des deutschen Handwerks. „Dieser Aufruf ist als Drucksatz in einem kleinen Format hergestellt worden, damit er den Kunden ausgehändigt werden kann. Der Aufruf ist zu beziehen durch den Reichsstand des deutschen Handwerks, Berlin NW 7, Dorotheenstr. 35, und kostet: bei Abnahme von 1000 Stück Rpfg. 1, 5.000 6 „ » » ” » 0,65 je Stück as rn”, „ Was man vom neuen Wechselgesetz wissen muß ‚ Von Handelsredakteur Fritz Taube, Dresden Am 1. April ds. Js. ist das neue Wechselgesetz vom 21. 6. 33 in Kraft getreten. Es bringt eine Reihe von Äenderungen und Neue- rungen, mit denen sich auch der Gewerbetreibende zur Vermei- dung von Rechtsnachteilen aller Art vertraut machen muß. So ist zum Beispiel ein Wechsel ohne Angabe des Verfalltages sem Falle als Sicht wechsel, der bei Vorkommen (Präsentation) sofort bezahlt werden muß. Ist die Wechselsumme in Buchstaben und in Ziffern angegeben, so gilt bei Abweichungen die in Buchstaben angegebene Summe. Die Annahme eines Wechsels darf nicht von irgendwelchen Be- dingungen abhängig gemacht werden. Die Annahmeerklärung muß auf dem Wechsel selbst geschehen, kann aber jetzt nach dem neuen Wechsel-Gesetz auch auf einen Teil der Wechsel-Summe beschränkt werden. Die handschriftliche (meist quergeschriebene) Unter- schrift des Akzeptanten (Bezogenen) auf der Vorderseite des Wechsels genügt jetzt nicht mehr, die An- nahme einesWechsels muß noch durch einen entsprechenden Zusatz, zum Beispiel „ak- zeptiert“ „angenommen“ usw. erfolgen. Der Aussteller eines Wechsels kann dessen Vorlage zur Annahme anordnen und auch bestimmen, an welchem Tage der Wechsel vorgelegt werden soll, der Bezogene dagegen hat das Recht, zu verlangen, daß ihm der betr. Wechsel am Tage nach der ersten Vorlegung nochmals zur Annahme vorgelegt wird, er hat also 24 Stunden Bedenkzeit. Die Vorlage zur Annahme des Wechsels darf nicht etwa verwechselt wer- den mit der Vorlage zum Zwecke der Zahlung am Fällig- keitstag! Ein angenommener Wechsel konnte bisher nicht widerrufen werden. Auch dies ist neuerdings zulässig! Die Protestaufnahme mangels Zahlung darf jetzt nicht mehr am Verfalltag des Wechsels, sondern nach Artikel 44 des neuen W.G. an einem der beiden auf den Zahltag folgenden Werktage vorgenommen werden. Alle, die einen Wechsel ausgestellt, akzeptiert, indossiert oder mit einer Bürgschaftserklärung versehen haben, haften dem ‚ Inhaber des betr. Wechsels als Gesamtschuldner. Er kann sie nach nicht mehr, wie bisher, gänzlich ungültig, sondern er gilt in die- Belieben einzeln oder mehrere oder alle zusammen in Anspruch nehmen, ohne an die Reihenfolge gebunden zu sein, in der sie sich verpflichtet haben. Hierüber herrschten bisher immer Meinungs- verschiedenheiten, die durch diese neue Bestimmung nunmehr beseitigt worden sind. Besonders zu beachten ist die Bestimmung, daß dem Inhaber eines ehemaligen Blankowechsels eine vereinbarungs- widrige Ausfüllung nicht entgegengehalten werden kann, es sei denn, daß er den Wechsel in bösem Glauben erworben hat oder ihm hierbei eine grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Da dieser Beweis außerordentlich schwierig, ja manchmal überhaupt nicht zu erbringen sein wird, heißt es also für alle Zukunft „Hände weg vom Blankowechsel“! Neu ist auch die Bestimmung, daß der Inhaber eines Wechsels ein Rückgriffsrecht gegen alle Wechselverpflichteten zum Zwecke seiner Schadloshaltung jetzt auch schon vor Ver- fall eines Papieres hat, wenn der Schuldner die An- nahme des Wechsels ganz oder teilweise verweigert, wenn über das Vermögen des Bezogenen, gleichviel, ob er den Wechsel akzeptiert hat oder nicht, der Konkurs oder das gerichtliche Vergleichsverfahren eröffnet worden ist, wenn der Akzeptant seine Zahlungen eingestellt hat oder wenn eine Zwangsvoll- streckung in sein Vermögen fruchtlos verlaufen ist. Das Rück- griffsrecht kann jedoch erst ausgeübt werden, wenn der betr. Wechsel dem Bezogenen zur Zahlung vorgelegt und Protest erhoben worden ist. Beim Konkurs oder Vergleichsverfahren genügt an Stelle der Protestaufnahme die Vorlegung des dies- bezügl. gerichtlichen Eröffnungsbeschlusses über den Konkurs oder das Vergleichsverfahren. au Ya RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Deutsches Volk — Deutsche Die erste Jahresschau nationaler Arbeit ist eine Parade des schaffenden deutschen Menschen. Sie zeigt die Spitzenleistungen sämtlicher Gebiete der deutschen Wertarbeit. Noch keine Aus- stellung war so zeitgemäß, so inhaltsreich, von so großer Be- deutung wie die Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Ar- beit‘. Diese Leistungsschau deutscher Arbeit soll das Wort des Reichskanzlers Adolf Hitler lebendig machen: Die Nation lebt nur durch die Arbeit aller. Die Ausstellung will so mithelfen in dem großen Bemühen des nationalsozialistischen Staates, Arbeit zu schaffen für alle. Wenn die erste Sorge der neuen Regierung der Beschaffung von Arbeit galt, so drückt sich darin das tiefe Verstehen aus, das Wissen um die innerste Eigenart des deutschen Menschen, der sein täglich Brot schaffen will, der aber auch in diesem Schaffen Freude und innere Genugtuung sucht. Ein Volk kann aber nicht in seiner Wirtschaft gesunden, wenn seine natür- lichen Wurzeln krank sind. Der Nationalsozialismus hat das klar erkannt. Nur wenn das Volk als lebendiger Organismus zu seinen Ur- kräften zurückgeführt wird, zu Blut und Boden, ist eine Genesung, ein Wiederaufstieg als Nation möglich. Die Ausstellung bringt daher unter dem Titel „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit‘ eine Rassenkunde und Rassenhygiene des deutschen Volkes. Zum ersten Mal im neuen Deutschland werden in lebendiger Form die Grundlagen der Rassenkunde entwickelt. Wahrzeichen aus Stein- und Bronzezeit unserer Urahnen, Geräte und Gegen- stände des täglichen Lebens sollen einen Einblick geben in die kulturelle Höhe unserer germanischen Vorfahren. Die Schilderungen über die Verteilung der einzelnen Rassen in Deutschland werden besonderes Interesse finden. Mahnend und warnend soll den Besuchern die gefahrvolle Lage unseres Volkes gezeigt werden, wie Geburtenrückgang, stärkere Fortpflanzung der Minderwertigen, Rassenniedergang. In einer auch dem Laien verständlichen Form werden die Erbgesetze und ihre Be- deutung für das Volksganze dargestellt. Aufbauend und in die Zukunft weisend werden die Maßnahmen des neuen Staates ge- zeigt, wie die Rassengesetzgebung, die Neubildung deutschen Bauerntums, die Maßnahmen zur Förderung der Familien- bildung. Das hat der Nationalsozialismus erkannt und als ange- wandte Rassenkunde in die völkische Gestaltung der deutschen Nation umgesetzt. Fast zwei Jahrtausende alt, so steigt das Reich der Deutschen aus der Geschichte herauf. In einer Art Ruhmeshalle soll ein plastisches Bild von den Höhepunkten der nationalen Entwicklung von den Tagen Hermann des Befreiers an bis zu unserer Zeit gegeben werden. Das Reich der Deutschen sah Glanz und Größe, sah Armut und Ohnmacht, sah Aufstieg und Zerfall. Alles dies wird sich widerspiegeln in den Hallen des Handwerks am Kaiserdamm. Es geht magischer Zauber aus von jedem Zeugnis derer, die unsere Ahnen sind in ganz früher Zeit. Zeugen des Ersten Reiches der römischen Kaiser deutscher Nation werden auferstehn, die Reichskleinodien der mittelalter- lichen Kaiser, Urkunden der Reformation, Erinnerungszeichen und Dokumente aus Preußens großen Tagen werden ein farben- prächtiges Bild von Deutschlands Werden zur Nation geben. Japanische Fahrräder Eine Kollektivausstellung japanischer Erzeugnisse befand sich auf der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse im Ringmessehaus. Auf dieser Kollektivausstellung waren auch die vielgenannten und viel berufenen japanischen Fahrräder zu sehen. In den Berichten der Tageszeitungen über die Frühjahrsmesse in Leipzig spukte es sehr häufig von den überaus „billigen“ japanischen Fahrrädern. Es dürfte besonders für den Händler von großem Interesse sein, nachzuprüfen, ob das japanische Fahrrad wirklich eine Kon- kurrenz für die deutsche Fahrradindustrie und den Fahrrad- handel darstellt. Das japanische Fahrrad kann sich mit den deutschen Erzeugnissen, insbesondere mit den deutschen Marken- fahrrädern nicht im entferntesten messen. Das japanische Fahrrad ist hochbeinig und ohne Schnitt gebaut. Die qualitativen Kennzeichen typischer deutscher Prä- zisionsarbeit fehlen vollkommen. Stellt man ein japanisches Fahrrad neben ein deutsches Rad mittlerer Ausstattung, fällt. Nr. 2238, Seite 11 Arbeit Das Zweite Reich, das Reich des eisernen Kanzlers, wird mit seinem Höhepunkt in Versailles wieder lebendig werden und Deutschlands Aufstieg zur Weltmacht vor Augen führen. Das Reich Bismarcks schlägt so die Brücke zum’ Dritten Reich, zu unserer Wiedergeburt, zu unserer Würde und Ehre. Jeder Deutsche muß darum wissen, muß das große Erbe erkennen und die Pflicht, die daraus erwächst. Fb Deutiches Bolk 21.4. — 3. 6. 1934. Deutfche Arbeit. Die Halle des Handwerks im Aufbau. . Ein Ehrenmal der Gefallenen soll Deutschlands Jugend an den großen Krieg erinnern. Zeitgeschichte in Bildern wird über- leiten zur Gegenwart. Das Wachsen des nationalen Wider- standes seit den Tagen des Schmachfriedens, das Werden des Nationalsozialismus findet hier seine Gestaltung. Das Werden des Dritten Reiches hat als Hauptgruppe eine monumentale Übersichtsschau: „Ein Jahr nationaler Regierung“. So wird die Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit“ das ganze Volk behandeln, aus dem wir entstanden sind, dem wir angehören, dem wir verbunden sind in Glück und Not, an dessen Vergangenheit unsere Vorfahren teil hatten und dessen Zukunft die Zukunft ihrer Kinder ist. „Das sind wir“ wird die Ausstellung allen verkünden, „Das haben wir geschafft“. Vor uns und vor allen anderen legt die Ausstellung Zeugnis ab von den Erfolgen des ersten Jahres im Dritten Reich. Die Schau wird uns selber mit Stolz, das Ausland aber mit Achtung erfüllen. Man wird aufschauen und merken, wohin Deutschlands Sinnen und Trachten steht: nach Arbeit und Frieden. der Unterschied sofort auch dem Nichtfachmann auf. Ein Fahrrad aus Japan würde für den deutschen Radfahrer, der das Rad für seinen Beruf gebraucht, niemals in Frage kommen. Ueber die Preise der Fahrräder aus Nippon, dem Lande der auf- gehenden Sonne, sind die unsinnigsten Gerüchte im Umlauf. Man hört Preise von 8.—, 10.—, 12.— und 16.— Reichsmark für Damen- und Herrenfahrräder. Die Chamber of Commerce and Industry of Japan (Nippon Shoko Kaigisho) Maru-No-Uchl, Tokio, Zweigniederlassung Berlin, hat auf Anfrage mitgeteilt, daß die in deutschen Tages- und Fachzeitungen veröffentlichten Preise für japanische Fahrräder keinesfalls den Tatsachen entsprechen. In Deutschland können japanische Fahrräder schon aus dem einfachen Grunde nicht zu den bekanntgegebenen Phantasiepreisen verkauft werden, weil der Einfuhrzoll je Fahrrad allein etwa 50.— Reichsmark beträgt. Zur Aufregung besteht demnach keine Veranlassung. a. Seite 12, Nr. 2238 Gedanken zum 10. Jahrestag RADMARKT UND REICHSMECHANIKER der deutschen Nähmaschinen -Mechanikerschule In der voraufgegangenen Nummer vom „Radmarkt und Reichsmechaniker‘ berichteten wir bereits über die Bedeutung der Schule und die Feier des zehn- jährigen Bestehens. Nachstehend bringen wir die Rede des Direktors der Schule, Herrn Ingenieur Nagel und einen Abdruck des an diesen gerichteten Briefes des Herrn Ministerialrat, Prof. Horstmann, Berlin. Heil Hitler! Meine Herren! Es war im Sommer 1923 als eines Tages Herr Prof. Wrba, der damalige Direktor der Handwerkerschule, mit den Worten auf mich zukam: Herr Nagel, da waren vor einigen Tagen die führenden Herren von zwei Verbänden und von der Bielefelder Nähmaschinenindustrie bei mir, es fehlt an Näh- maschinenmechanikern, es soll eine Nähmaschinen-Mechaniker- Schule gegründet werden, die müssen Sie an die Betriebsfach- schule anschließen, morgen abend um 8 Uhr ist bei Dürkopp eine Sitzung, da müssen Sie einen Vortrag halten, wie Sie die Schule aufziehen wollen, das müssen Sie nur so aus dem Ärmel schütteln. Weg war er, meine Einwände hörte er nicht mehr, aber er hatte recht. Hier bot sich mir die Gelegenheit, die von mir seit 1908 immer wieder durchdachte und so und so oft zu Papier gebrachten Ideen über die änderungsbedürftige Ausbil- dung des Nachwuchses im Metallgewerbe, wenn auch an einem Sondergebiet, zu verwirklichen, die ich bei der Umgestaltung der 1920 von Direktor Meller übernommenen Betriebsfachschule aus Mangel an Mitteln und Räumen nicht durchführen konnte. Wieso lag eine Veranlassung zur Änderung der Ausbildung vor? Bis zum Ende der 80er Jahre kam es im Metallgewerbe über- wiegend nur auf die handwerkliche Fertigkeit an. Es wurde nur gewöhnlicher Kohlenstoffstahl, Gußeisen und wenn es hoch kam Rotguß in einfache Formen mit handwerklicher Fertigkeit ge- bracht. Die Produkte wurden meistens ohne Zeichnung, ohne wissenschaftliche Berechnung im Probierbau, rein handwerklich hergestellt und zusammengepaßt. Das ging solange wie unsere relativ großen Geldmittel das gestatteten, der Bedarf gering, die Anforderung an Festigkeit und Haltbarkeit im Verhältnis zu heute minimal waren. Mit dem Beginn der Elektrifizierung, dem Erscheinen des Fahr- rades und des Automobiles änderte sich die Situation gewaltig. Ungeahnte Beanspruchungen der Baustoffe, der vom Kaufmann erzeugte Massenbedarf verlangten andere Baustoffe, andere Produktionsmethoden. Das 1898 in Angriff genommene Eisenkohlenstoffdiagramm, die chemische Analyse schaffen neue Baustoffe, der Hochleistungs- Naturstahl 1900 ungeahnte Arbeitsgeschwindigkeiten, der wissenschaftliche Maschinenbau auf Grund der vorberechneten Zeichnung hatte gesiegt, der alte konservative Handwerker war überlebt, konnte und wollte sich aber häufig nicht umstellen, da seine Vorherrschaft schon traditionell geworden war. Ich war zu dieser Zeit auf dem Vulkan in Stettin und erinnere mich noch sehr genau, welche Stürme es hervorrief, als der Schnellstahlmann zum ersten Mal blauangelaufene Späne von den Schiffwellen mit Schnittgeschwindigkeiten drehte, die man sonst nicht beim Schlichten wagte. Nein das konnte nicht sein, das schmiß alles um, von diesem theoretischen Kram wollte der alte Praktiker wenig wissen. Der Zwiespalt zwischen Konstruk- san und Werkstatt entsteht; beide verstehen einander nicht mehr. Warum die Industrie s. Zt. nicht allgemein durch besondere Schulung den gewichtigen Teil der Werkstattpraktiker ent- sprechend der sich abspielenden Wandlung durch Fachschulen mitbildete, kann heute nicht mehr beurteilt werden. Nur wenige Werke, wie Ludw. Loewe, Berlin, Julius Pintsch, Fürstenwalde und.noch einige andere größere Werke schufen sich schon damals ihre eigenen Fachschulen. Umgekehrt nutzte politische Wühlarbeit diese Unterlassung aus, denn der mit unverstandener Arbeit unzufriedene Arbeiter war ein guter Nährboden. Viel furchtbarer als wie die meisten ahnen, haben wir diesen Fehler im Kriege büßen müssen. Aus der damaligen Zeit stammen meine beiden grundsätzlichen Erwägungen, die Sie in allen meinen Handlungen wiederfinden: 1. Die Entwicklung der Technik steht nicht still. Ein wirklicher Aufstieg ist nur möglich, wenn der Nachfolger mehr kann als der Vorgänger. Nur dann hat der Lehrmeister seine nationale und soziale Pflicht getan, wenn er ohne Eigenliebe und Eifersucht sein Können dem Nachwuchs als Fundament zur Verfügung stellt. 2. Es genügt nicht mehr ein guter handwerklicher Schlosser usw. zu sein. Der Monteur, der Handwerker, der Mechaniker der Neuzeit muß auch soviel von den, seine ganze Tätigkeit be- herrschenden Grundgesetzen der Mechanik, Festigkeitslehre, Getriebelehre, Materialienkunde usw. verstehen, daß er ohne besondere Anleitung die Absichten des Konstrukteurs erkennen und auswerten kann. Nur so werden wir einen Nachwuchs schaffen, der aus gemachten Erfahrungen richtige Schlüsse zieht und so vor dem doppelten Lehrgeld bewahrt bleibt. Nur dann werden wir einen aus sich selbst weiterbauenden, seinen Beruf stolz in Ehren haltenden, zufriedenen Nachwuchs schaffen. Daß hierin jetzt eine grundlegende Aenderung eintritt, ist nach meiner Meinung nicht das kleinste Verdienst unseres großen Volkskanzlers. Verdient der schaffende Arbeiter der Faust und Stirn die ihm so oft vorenthaltende Anerkennung nicht? Wer gab dem Menschen die erleichterten Lebensbedingungen und die Annehmlichkeiten des Lebens? Die Technik war es, mit all ihrem grübelnden Schaffen! Ohne Nähmaschine kein ganzer Schuh, kein billiger, warmer Mantel, kein Wohlbefinden. Unser größter Kapitalist, die Natur, gab noch nichts, was ihr nicht schwer abgerungen wurde. An diesen hohen Aufgaben mitschaffen zu dürfen, liebe Schüler, das sei unsere Ehre, die ihr hochzuhalten habt. Die Notwendigkeit einen Nachwuchs zu schaffen, der mit tech- nischem Verständnis handwerklich richtig schaffte, war für den Reparaturbetrieb des ganzen Mechanikergewerbes inzwischen noch viel wichtiger wie für die erzeugende Industrie geworden, da sich die zu behandelnden Nähmaschinen, Fahrzeuge und Büromaschinen inzwischen zu komplizierten Kunstwerken entwickelt haben, und der Mechaniker gewöhnlich allein, ohne fremde Hilfe auf sein eigenes Können angewiesen ist. Soll nun eine Fachschule die vorerwähnte praktische, theore- tische Vorbildung schaffen, so genügt es nicht, ein schönes Schul- gebäude und eine teure Werkstatt zu haben, Leiter, Lehrkörper, Lehrmethoden und Lehrmittel müssen pädagogisch fein auf ein- ander abgestimmt sein, um in der kurzen Zeit von 6 Monaten, wie sie uns zur Verfügung steht, zu eirrem greifbaren Erfolg zu kommen. Ungefähr 9—10 Mal habe ich in den ersten Jahren den Lehrplan umstellen müssen, um zur heutigen Form zu kom- men, über 8 Jahre habe ich trotz aller Hilfe der Industrie ge- braucht, um ein abgepaßtes Lehrmaterial zu schaffen, und schon: wieder zeigen sich Lücken, die im nächsten Semester ausge- glichen werden sollen. Solche Schule muß eben mit der ununterbrochen fortschreitenden Praxis parallel laufen besser ihr sogar einen Schritt voreilen. Darum kann ich nicht jeden als Lehrer gebrauchen. Bei uns muß der Lehrer täglich neu zulernen, für Privatinteressen ist keine Zeit, mitmachen oder gehen. Unsere Jugend muß hoch. Darum stehe ich auch allen solchen Kursen, die unseren Nach- wuchs lediglich handwerklich, ohne System von ungeschulten Meistern oder lediglich schulbankmäßig von der Wandtafel aus allein, ohne tägliche Berührung des Lehrers mit dem Er- werbsleben, ausbilden wollen, ziemlich skeptisch gegenüber. Dieses gilt ganz besonders von Schweißkursen, die ein sehr gründliches Wissen, der metallurgischen Vorgänge verlangen, wenn sie nur einigermaßen befriedigende Ergebnisse bringen sollen. Der Scheinerfolg der abgesehenen mechanischen Stück- macherei verschwindet sofort, sobald der Mann eine andere Arbeit machen soll, und die alte Schwierigkeit ist wieder da. Wozu ‚wäre sonst die ungeheure Forschungsarbeit der letzten 4 Jahre im Schweißwesen nötig gewesen? Dies gilt von den anderen Fächern ebenso. Die Arbeit in der Schulwerkstatt muß für den handwerklich schon ausgebildeten Schüler neben der handwerklichen Vervollkomm- nung, die Wiederholung des Klassenlehrstoffes in Anschauung und Uebung sein. Dabei darf man sich nicht auf die Arbeit an Modell-Uebungsmaschinen beschränken. Das Verantwortungs- RADMARKT UND REICHSMECHANIKER gefühl des Schülers würde darunter leiden. Die Hauptlehrarbeit muß an ganz geschäftsmäßig durchgeführten Reparaturen, wie es in der Nähmaschinenschule und der Motorenschule geschieht, durchgeführt werden. Der Schüler muß wissen, deine Arbeit muß gut sein. Hier liegt vielleicht die schwerste Aufgabe des Lehrers, besonders in der Fahrzeugschule. Jede Gleichgültigkeit des Lehrers bedeutet hier eine große Gefahr für die Zuverlässigkeit unseres Nachwuchses. Die zuverlässigste Arbeit ist im Maschinenbau meistens auch die wertvollste Arbeit, und dazu wollen wir hier unseren Mechanikernachwuchs erziehen. Die deutsche Arbeit soll und muß die beste der Welt sein, gegen solche Arbeit gibt es keinen Boykott. Das war der Sinn meiner Schularbeit. Mit dem ganzen Entwicklungsgang der Schule möchte ich Sie hier nicht aufhalten, lesen Sie in dem Ihnen übergebenen Heft den Aufsatz „10 Jahre Deutsche Nähmaschinen-Mechaniker- Schule‘. Eine statistische Nachtragung möchte ich hier aber noch machen, die der Aufsatz nicht enthält. In den vergangenen 10 Jahren wurden durch alle drei Schuleinrichtungen meiner Schule in Bielefeld umgesetzt: ca. 250000 RM Gehälter ca. 650000 RM von den auswärtigen Schülern ca. 80000 RM für Lehrmittel und Reparaturen ca. 28000 RM für Licht und Kraft ; i. Sa. ca. 1008000 RM Weit höher dürfte aber der ideelle Nutzen zu bewerten sein den unser junger Nachwuchs aus der Einrichtung der Schule gezogen hat. Die Schülerschaft hat mich beauftragt, ihren Dank den Schul- trägern und Schulgründern, das sind die vier Bielefelder Näh- maschinen-Fabriken, der Verband deutscher Nähmaschinen- Händler, der Reichsverband des Mechanikergewerbes und seit Dezember 1932 der Verein deutscher Nähmaschinenfabrikanten, die die großen finanziellen Opfer brachten, sowie der Stadt Bielefeld und hier ganz besonders Herrn Oberbürgermeister Dr. Prieß zu übermitteln. Hierbei möchte ich meinen eigenen Dank dafür abstatten, daß es mir ermöglicht wurde, einen Lebenswunsch im Aufbau dieser Schule zu verwirklichen. Ganz besonderen Dank gehört auch Herrn Ministerialrat Horst- mann, im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, der heute leider nicht hier seinkann, sowie dem Herrn Regierungspräsidenten Freiherrn von Oeynhausen, vertreten durch seinen Fachberater, Herrn Regierungsrat Elschenbroich. Ferner Herrn W. Modersohn, als Vorsitzender des Schulträgerverbandes, Herrn Syndikus Karst, der mir in schwereren Situationen: häufig meine beste Stütze war, er hat mir nie die Hilfe versagt. Dieselbe Stütze im Nr. 2238, Seite 13 Handwerk war der Schule die hiesige Handwerkskammer, sowohl Herrn Präsident Potthoff wie Herrn Dr. Holzapfel ge- hören besonderer Dank. Zu ganz besonderem Dank ist die Schule auch dem Prüfungsausschuß verpflichtet, wieviele Gänge, Zeit und Bemühungen haben Herr Obermeister Blattner, Herr Tiemann, Herr Weitkamp und Herr Hühne für die Schule und ihr Gedeihen aufgewandt. Zuletzt möchte ich nicht vergessen, meinem Lehrerkollegium für die treue Mitarbeit zu danken, ohne dieses Lehrerkollegium wäre es nicht möglich gewesen, die Schule so auszubauen. Jeder tat sein Bestes, keiner wollte zurückstehen. Dies sagen zu können ist mir eine große Freude und Genugtuung. Hoffen wir, daß die Schule weiter zum besten unseres deutschen Nähmaschinengewerbes und somit zum Wohle unseres deutschen Vaterlandes beitragen wird. Heil Hitler! Prof. Horstmann, Ministerialrat. Berlin, den 2. März 1934 Herrn Direktor Nagel, Fachschule für das Metallgewerbe Bielefeld Heeper Straße 149 Sehr geehrter Herr Nagel! Meine Absicht, noch in diesem Semester nach Bielefeld zu fahren, insbesondere zu dem 10 jährigen Jubiläum der Schule gegen Ende dieses Monats dort zu sein, läßt sich leider nicht durchführen. Es sind augenblicklich so viele und so schwerwiegende Entschei- dungen fällig, daß ich mir eine Abwesenheit von Berlin nur dann erlauben kann, wenn sie eine unbedingte und unerläßliche Not- wendigkeit ist. Bei dieser Sachlage kann ich also nicht wohl nach dort kommen. Ich möchte aber die Gelegenheit benutzen, Ihnen auch heute schriftlich zu wiederholen, was ich Ihnen bereits mündlich häu- figer gesagt habe, nämlich, daß ich Ihre Schule für eine nicht nur eigen- und einzigartige Unterrichtsanstalt halte, sondern sie auch als eine der am besten in fachlicher und methodischer Hinsicht durchgebildeten erachte und daß ich Ihnen zu den Er- folgen nur Glück wünsche, die Ihrer rastlosen, unermüdlichen und aufopfernden Tätigkeit beschieden gewesen sind. Ich wünsche der Schule unter Ihrer Leitung einen auch nach außen hin sicht- baren kräftigen, weiteren Aufstieg und bleibe mit deutschem Gruß Ihr sehr ergebener gez. Horstmann. Letzte radsportliche Geschehnisse .. . Der vergangene Sonntag wurde durch die Austragung der tra- ditionellen Spreewaldfahrt Berlin— Cottbus— Berlin, an der erstmalig nach Jahren wieder deutsche Berufsstraßenfahrer teilnahmen, zu einem Markstein in der Geschichte des deutschen Straßenradrennsports, wenn nicht sogar zu einem Wendepunkt des Deutschen Radsports überhaupt. Der sportliche und auch der propagandistische Erfolg der Gesamtveranstaltung war in jeder Hinsicht ein überwältigender. Tausende von Zuschauern wurden am Start, auf der Strecke und am Ziel Zeuge prächtiger Leistungen der Amateure und der Berufsfahrer. Bei den „Profis‘‘ setzten sich wie erwartet die alten bewährten repräsentativen Vertreter Deutschlands restlos durch. Auch von den neuen Berufsfahrern sah man außergewöhnlich gute Leistungen. Wenn diese sich im Klassement auch nicht so wider- spiegeln, wie dieses im Verlaufe der 260,3 Kilometer langen Fahrt festzustellen war, so will dieses nichts besagen. Paul Kroll, der als Amateur schon einmal das klassische Rennen gewinnen konnte, kam mit dem Exdauerfahrer Rudolf Wolke allein ans Ziel. Er schlug ihn sicher im Endspurt. Dritter wurde der Held des Rennens Herbert Sieronski, dem die eigentliche Entscheidung zu verdanken ist, vor dem Magdeburger Nitzschke. Zwei Minuten später kam eine größere Gruppe ans Ziel. Der Examateur K. Steger-Augsburg konnte im Spurt knapp die routinierten Craks Stöpel und Buse meistern. Vielleicht kommt es beim nächsten Rennen der Berufsfahrer („Rund um Köln‘‘) anders. Wir nehmen aber nicht an, daß die jungen Berufsfahrer schon so weit sind, um die „Alten“ so zu meistern, wie es diese am Sonntag fertig brachten. ; Einen weiteren Höhepunkt hatte das Rennen im Kampf der Amateure um die erste Zugehörigkeit zur Deutschen National- mannschaft der Straße. Der Frankfurter Herrenfahrer Löber überraschte sämtliche Kenner der Materie mit einer beispiellosen Energieleistung und errang nach einer Alleinfahrt von über 130 Kilometern einen überlegenen Sieg und damit gleichzeitig die erste Anwartschaft zur Nationalmannschaft der Straße. Die weiteren Vertreter der Nationalmannschaft werden die Berliner Radde und Weiß, der Dortmunder Seidel,izwei weitere Berliner, Böhm und Meier, der Düsseldorfer Wierz, noch zwei Reichshauptstädter, Bartoskiewicz und Holtz sowie der Sieger von Berlin— Leipzig, Reichel-Chemnitz sein, die in dieser Reihen- folge die Plätze hinter dem Sieger belegten. Das Rennen der Klasse B gewann der aus dem Saargebiet nach der Reichshauptstadt gekommene Neunkirchener Oster und im Rennen der Gruppe C triumphierte der Spreethener Trosch. Bei den „Alten Herren‘ gelang es dem 65 jährigen Föltz nach seinem Siege in „Rund um Berlin“ nun auch den bei Berlin— Cottbus— Berlin zu erringen. Auch in der Messestadt Leipzig war der Radsport am vergan- genen Sonntag Trumpf. Hier kämpfte man in Anwesenheit des Sportleiters Eggert im Deutschen Radfahrer-Verband um die erste Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft der Bahn. Wie nicht anders erwartet werden konnte, war der Kölner Toni Merkens seinen Rivalen, die aus allen Teilen Deutschlands;her- beigeeilt waren, weitaus überlegen. Der Berliner Golz landete auf dem Ehrenplatz und der Chemnitzer Lorenz schlug den Ein- heimischen Ihbe im Kampf um den dritten Platz. Im Endlauf der Seite 14, Nr. 2238 Zweiten siegte der Frankfurter Gleim über die drei Leipziger Vertreter Landmann, Rosenlöcher und Jung, während die neue Hoffnung Karsch-Leipzig erst im Endlauf der Dritten über den Breslauer Kiebs, den Münsteraner Grothues und den Berliner Bartels triumphieren konnte. Man kann wohl sagen, daß mit den Vorgenannten die zur Zeit würdigsten Vertreter für die Deutsche Nationalmannschaft der Bahn ermittelt wurden, da Marklewitz und Gangel nicht unter den Teilnehmern waren. Im Auslande konzentrierte sich das Hauptinteresse auf die Bahn- rennen der Pariser Buffalo-Bahn und auf das Straßenrennen Paris— Brüssel, an dem auch der Deutsche Wrcziono, leider aber ohne Erfolg teilnahm. Das Omnium der Straßenfahrer auf der Pariser Radrennbahn gab dem distanzierten Sieger des Straßenrennens Paris— Roubaix, Lapebie Gelegenheit zu einem Triumph über Weltmeister Speicher, dem australischen Radsport- phänomen Hubert Oppermann und Ch. Pelissier. In den Dauer- rennen war der französische Stehermeister Laquehay einmal mehr der Beste. Paillard, G. Wambst, A. Wambst, Brossy und Grassin waren die Geschlagenen. Paris— Brüssel wirkte sich zu einem vollen Triumph für die belgischen Straßenfahrer aus, die „ die ersten dreizehn Plätze im Gesamtergebnis belegen konnten. Nicht unerwartet kam der Sieg des sehr zuverlässigen Bonduel, der seine Landsleute De Caluwe, R. Maes, Rebry, Verwaecke, Herkenrath und Schepers im Endspurt des langen Rennens be- siegen konnte. Der kommende Sonntag bringt als wichtigstes Ereignis das Rennen des Reichsportführers, der dieses unter der Bezeichnung „Suche nach dem unbekannten Sportsmann‘‘ von den Gauen des Deutschen Radfahrer-Verbandes durchführen läßt. In Berlin haben sich über ein halbes Tausend unbekannter Radfahrer für diesen Wettbewerb eintragen lassen. Ihn unserer nächsten Num- mer werden wir ausführlich darüber berichten. erbe..> Goldenes Licht! Auf dem großen Gebiete der Lichtwirtschaft ist letzthin eine epochemachende Erfindung geglückt. Es ist hier nämlich das Wunder verwirklicht worden, eine Lichtquelle zu schaffen, die ebensoviel Licht wie die bekannte Glühlampe hergibt, dies jedoch RADMARKT UND REICHSMECHANIKER bei einem Stromverbrauch, der nur etwa ein Fünftel bis ein Drittel desjenigen der entsprechenden Glühlampenart beträgt. Dieses neuartige, goldgelb strahlende Natriumdampflicht, sym- bolisch als „Goldenes Licht‘ bezeichnet, ist zu der heute wirt- schaftlichsten Lichtquelle der Gegenwart geworden. Seine Ver- wendung ist nahezu universell. Nicht nur auf dem Gebiete der Lichtreklametechnik, zur Beleuchtung von Straßen, Autobahnen, von Fabrik- und Industrieanlagen, von Kanälen, Schleusen usw. wird es bereits mit Erfolg zur Anwendung gebracht, auch zur Untermalung und Anstrahlung von Gebäuden und Fassaden durch Flutlicht hat es seine Verwendung unter Beweis gestellt und ist die weittragende Bedeutung dieses neuartigen Lichtes im fortschreitenden Zeitalter der Technik nicht abzusehen. Ganz besonders bei der Ausleuchtung von Autobahnen und dergl- wird durch die hohe Wirtschaftlichkeit der Natriumdampflampen die ausgiebige und einwandfreie Sicht gewährleistet. Die im Bilde zu sehenden Lampen sind in Abständen von 25-Meter und in einer Höhe von 10 Metern angeordnet und lassen auf weite Sicht jedes Fahrzeug erkennen. Ing. FritzH.W. Loewe Bericht über das sechste Wintersemester 1933/34 der Deutschen Kraftfahrzeug-Mechaniker-Schule in Altona Das Wintersemester 1933/34 wurde mit 15 Schülern durchgeführt und dauerte vom 17. Oktober 1933 bis zum 17. März 1934. Von den Besuchern stammten aus Schleswig-Holstein 11, aus Mecklen- burg 1, aus Hannover 2 und aus Hamburg 1. Das Durchschnitts- alter betrug 25 Jahre. Der Lehrplan, der wissenschaftlichen Unterricht und Werkstatt- arbeit umfaßt, wurde programmgemäß durchgeführt. In der Lehrwerkstatt wurden die Schüler im Bedienen von Werkzeug- maschinen, sowie im Gas- und Elektroschweißen unterwiesen. Hieran schlossen sich Arbeiten der Wagenreparatur. Zur Er- weiterung der Kenntnisse wurden im Laufe des Semesters eine Reihe von Werksbesichtigungen unternommen, z. B. wurden die Werkzeugmaschinenfabrik Heidenreich & Harbeck, die Tempo-Werke, die Ilo-Werke, der Boschdienst und das Motor- schiff „Monte Sarmiento“ der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft besichtigt. Leider war es wegen der bereits festgelegten Abschlußprüfungen nicht möglich, Sind Fahrradscheinwerfer die Automobil-Ausstellung in Berlin zu besichtigen. Einige Schüler, die nach Beendigung ihrer Lehrzeit keine Gesellen- prüfung abgelegt hatten, holten diese während des Schulbesuches nach. Vier Besucher machten im Anschluß an die Abschlußprü- fung ihre Meisterprüfung, davon bestanden einer „mit Aus- zeichnung‘ und drei mit „Gut“. Das Zeugnis über den erfolgreichen Besuch des Lehrganges konnte allen Teilnehmern zuerkannt werden; vier Schüler er- hielten im Zeugnis den Vermerk „Gut bestanden“, einer bestand mit „Sehr gut‘‘. Besonders erfreulich ist die Tatsache, daß fast alle Absolventen sofort wieder in ihrem praktischen Beruf Be- schäftigung fanden. j Für das Winterhalbjahr 1934/35 wird die Deutsche Kraftfahr- zeug-Mechaniker-Schule Altona bei genügender Teilnehmerzahl ihr siebentes Semester durchführen. Programme können kostenlos von der Geschäftsstelle Altona, Goetheallee 3, angefordert werden. mit Dynamobeleuchtung zulässig? Der Verband deutscher Fahrradlaternen-Fabrikanten e. V., Berlin W 9, übersandte uns die nachstehende Notiz mit der Bitte um Veröffentlichung: „Das Vorgehen einzelner Polizei-Verwaltungen hat zu einer gewissen Verwirrung Anlaß gegeben, weil in einigen Fällen elektrische Dynamobeleuchtungen beschlagnahmt worden sind, die den Strom nur von einer Dynamomaschine erhalten, somit also nicht aufleuchten, wenn das Fahrrad zum Stillstand gebracht wird. Ausdrücklich sei daher nochmals darauf hingewiesen, daß der Herr Reichsverkehrsminister in einem Erlaß vom 10. 2, 34 an die Länderregierungen sich gegen diese Maßnahmen gewandt hat, Er hat dabei ausgeführt, daß auch in Zukunft Fahrradschein- werfer mit Dynamobeleuchtung ohne weiteres zulässig sein werden, so daß derartige Eingriffe keinesfalls berechtigt sind. Ein Grund zur Beunruhigung ist hierdurch nicht gegeben. Firmen, die in dieser Beziehung etwa noch Schwierigkeiten haben sollten, verweisen zweckmäßig die in Betracht kommenden Behörde auf ‘den Erlaß des Herrn Reichsverkehrsministers vom 10, 2. 34 an die Länderregierungen.“ RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Nr. 2238, Seite 15 Nr. Landesverband Geschäftsstelle Nr. Landesverband Geschäftsstelle | 1 Ostpreußen Braunsberg i. Ostpr., Markt 4 8 Rheinland Bonn a. Rhein, Stiftsplatz 5. 2 Schlesien Breslau 2, Claaßenstr. 3 9 Hessen Bad Homburg v. d. Höhe 3 Brandenburg Berlin W 8, Wilhelmstr. 46 10 Mitteldeutschland 4 Pommern Stettin, Falkenwalder Str. 199 a) Magdeburg Magdeburg, Katharinen- 5 Nordmark Rostock, Koßfelder Str. 17 straße 2—3 6 Niedersachsen Bremen, Birkenstr. 11 b) Thüringen Apolda i. Th., Fleischergasse 12 7 Westfalen 11 Sachsen Dresden-A., Struvestr. 8 a) Westfalen Ibbenbüren i. Westf. 12 Bayern Nürnberg-A., Maxtormauer 50 b) Industrie Dortmund, Hansastr. 101-103 | 13 Süd-Westdeutschland | Stuttgart-O., Urbanstr. 36 I. ve FEEREERRITE Ausstellung: „Deutsches Der Reichshandwerksführer hat an die Obermeister aller deut- schen Innungen folgendes Schreiben gerichtet: „Vom 21. April bis 3. Juni ds. Js. findet in Berlin die Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit“ statt, in deren Rahmen das deutsche Handwerk durch eine große Schau handwerklicher Wertarbeit in der „Halle des Handwerks“ einen umfassenden Ueberblick für seine Bedeutung im neuen Staat geben will. Ich erwarte von Ihnen, daß Sie bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit auf diese Handwerkerschau hinweisen. Ein ein- maliger Hinweis genügt nicht, es müssen innerhalb Ihrer Innung Propagandazellen gebildet werden, die jede nur denkbare Ge- legenheit benutzen, für die Schau des deutschen Handwerks zu werben. Ebenso sind die Gesellen und Lehrlinge auf diese große Schau des Handwerks hinzuweisen, auf der sie die Meisterwerke ihres Handwerks sehen und vielfach Anregungen für ihre Weiter- bildung erhalten. Ich würde es sehr begrüßen, wenn — gerade im Hinblick auf . die bevorstehenden Gesellenprüfungen — Prämien ausgesetzt werden, die die besten Leistungen mit einer Freifahrt zum Besuch der „Halle des Handwerks‘ mit dem betreffenden Sonderzug belohnen. Zur Unterstützung Ihrer Werbeaktion erhalten Sie das heutige Merkblatt, welches für weitere Werbezwecke in beschränkter Zahl bei dem Reichsstand des deutschen Handwerks, Ausstel- lungsleitung, angefordert werden kann. Ich verweise ferner aus- drücklich auf die am Schlusse des Merkblattes enthaltenen Nach- richten über den gemeinschaftlichen Besuch der Ausstellung durch die Innungen: Ich erwarte die strengste Disziplin und Pflichterfüllung aller derer, die Sie zur Werbung heranziehen, damit das deutsche Handwerk erneut den Beweis erbringt, daß es sich seiner Auf- gabe im nationalsozialistischen Staat bewußt ist, in treuer Ge- folgschaft gegenüber unserem Führer Adolf Hitler! Treue dem Handwerk! HeilHitler! W. G. Schmidt Reichshandwerksführer. Der RDM wird sich an der Ausstellung in hervorragendem Maße beteiligen. Näheres über den Ausbau des RDM- Standes wird in der nächsten Ausgabe der Verbandszeit- schrift veröffentlicht. Volk — Deutsche Arbeit“ Sonderzug zur Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit“ i Der Reichsstand des deutschen Handwerks teilt mit, daß die Sonderzüge bei genügender Beteiligung durchweg mit einer Fahrpreis-Ermäßigung von 60%, gefahren werden, wonach der ungefähre Fahrpreis zu errechnen ist. Eintritt in die Ausstellung, Handwerkeralbum und Abzeichen kosten zusammen RM. 1.50. Für die übrigen Veranstaltungen, Uebernachtung usw. können nach Belieben preiswerte Zusatzkarten gelöst werden. Es wird auch versucht werden, für die weniger bemittelten Teilnehmer Frei-Quartiere zu beschaffen. Termine und weitere Einzelheiten werden sobald wie möglich bekanntgegeben. Wir bitten schon jetzt durch die Innungen unverbindliche Voranmeldungen für die Teilnahme an den Sonderzügen zu sammeln und uns das Ergebnis — nach Städten geord- net — über die Handwerkskammern mitzuteilen. Ausstellungs-Tombola Der Reichsstand des deutschen Handwerks teilt mit: „Im Rahmen der Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit‘ wollen wir eine Tombola einrichten, um aus den Erträg- nissen die ziemlich hohen Kosten dieser Ausstellung zum Teil wieder zu decken. Wir bitten Sie nun, an alle Ihnen angeschlosse- nen Mitglieder in einem Rundschreiben darauf hinzuweisen, daß wir es sehr freudig und dankbar begrüßen würden, wenn man uns Tombolagewinne zur Verfügung stellen würde, jedoch müssen an diese ganz besonders strenge Maßstäbe gelegt werden. Es muß sich bei diesen Spenden um eindeutige klar handwerkliche Arbeit handeln, die künstlerisches Niveau haben, mag es sich nun um eine Aschenschale oder um einen größeren Gegenstand, Leuchter usw. handeln. Billige Fabrikerzeugnisse, Bodenkram und nicht verwertbarer Hausrat sind nicht erwünscht. Ebenso würden wir bitten, von der Uebermittlung von Büchern abzu- sehen. Vielleicht sammeln Sie die Gegenstände und lassen uns diese dann in einer Sammelsendung nach Abruf zugehen. Heil Hitler! Reichsstand des deutschen Handwerks gez. Schmidt gez. Dr. Schild Reichshandwerksführer Generalsekretär.“ Wir bitten, evtl. Stiftungen für die Tom- bolaallerschnellstens der Hauptgeschäfts- stelle einzusenden, RDM. enge Seite 16, Nr. 2238 RADMARKT UND REICHSMECHANIKER LPW-Verchromungs-Ringwanderbad Dynamo- und Maschinenbau LPW-Verchromungs-Anlagen Lizenzfreie Benutzung der Chrom.-Int.-Gem.-Patente Langbein-Pfanhauser-Werke A.-G. Älteste und größte Spezialfabrik für Galvanotechnik, D.R.P. Zuverlässig, seit Jahren bewährt Wirtschaftlich Hygienisch einwandfrei Hervorragende Tiefenstreuung und Glanzwirkung Ca. 1400 Anlagen — ruhende und Ringwanderbäder — geliefert Abt. B, Leipzig O 5 SCHRAUBENFABRIK MAY WEGE ALTENA-WESTE Ein Bild sagt mehr als Worte! Dieser Blick in die Gruppe Getriebeteile läßt auf übersichtliche vollständige Lagerhaltung schließen. Sorgfältige Überwachung der Bestände und fach- männische Zusammen- stellung der Aufträge ver- bürgen eine pünktliche und zuverlässige Belieferung. Sagt schon dieser Aus- schnitt viel — ein noch deutlicheres Bild gibt der Katalog: „Bessere Geschäfte“ über das umfangreiche Gebiet Kraftfahr- zeug-Zubehör.- und -Ersatzteile. Zum Ein- und Verkaufen ge- schaffen, immer” ist er nützlich und enthält auch sonst manche Annehm- lichkeit, die man nicht mehr missen möchte. — Jedem anerkannten Wie- derverkäufer (also nur solchen, die sich aus- weisen können) wird dieses wertvolle Nach- schlagewerk auf Anfor- derung kostenlos zuge- schickt von Kraftfahrzeug-Zubehör-Großhandlung W. schälerbarthold, Minden (Wesit.) RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Nr. 2238, Seite 17 Fahrräder auf Ehestandsbedarfsdeckungsscheine Wir verweisen auf unsere Veröffentlichung in Nr. 2236, Seite 33. Aus verschiedenen Beschwerden geht hervor, daß einzelne Finanzämter den Erlaß des Reichsministers der Finanzen vom 13. März 1934 nicht kennen. Sollte den Kolle- gen bei ihren Anträgen irgendwelche Schwierigkeiten bereitet werden, so verweise man die Behörde auf folgendes Schreiben des Reichswirtschaftsministers der Finanzen: Berlin W 8, den 13. 3. 1934 Wilhelmsplatz 1/2 Der Reichsminister der Finanzen An den Verein Deutscher Fahrradindustrieller e. V., Berlin W9. Nähmaschinen-Industrie Betrifft: Ehestandsdarlehen, Auf die Eingaben vom 17. Februar 1934 18 854/34 und 10. März 1934 28 914/34. Ich erkläre mich damit einverstanden, daß die Be- darfsdeckungsscheine der Ehestandsdarlehen zum Erwerb von Fahrrädern (nicht Krafträdern) verwendet werden. - Die Gemeindebehörden werden angewiesen werden, künftig auch Fahrradgeschäfte als Verkaufsstellen zuzulassen. Im Auftrage gez. Blume. Beglaubigt: gez. Unterschrift Ministerialkanzleiobersekretär. und Nähmaschinen -RDM-Fachhandel Nach sehr scharfen schriftlichen Auseinandersetzungen wurde Verbandsvorsitzer Kollege Puschke vom Verein Deutscher Näh- maschinen-Fabrikanten zur Teilnahme an einer Aussprache gelegentlich der Generalversammlung des genannten Verbandes am Donnerstag, 22. 3. 1934, nachmittags 6 Uhr, nach Nürnberg, Grand-Hotel, eingeladen. Ueber den Verlauf der Aussprache, an der auch Vertreter des Hamburger Nähmaschinenhändler-Verbandes teilnahmen, be- richtet folgender Auszug aus einem von Syndikus Bergmann vom Landesverband Bayern aufgenommenen Stenogramm: Etwa um 7 Uhr abends wurden Koll. Puschke und Syndikus Berg- mann zur Verhandlung zugelassen. Es war überraschend festzustellen, daß die Vertreter des Ham- burger Nähmaschinenhändler-Verbandes an der Versammlung bereits teilnahmen. Anwesend waren etwa 15 Herren der deutschen Nähmaschinen- Industrie außer den Vertretern des Hamburger Verbandes und des RDM. Die Verhandlungen erstreckten sich auf: 1. Abzahlungsgeschäfte — Festsetzung auf Mindestdauer. 2. Unbedingte Durchführung des Revers-Systems; 3. Beseitigung der Filialen; 4. Brutto-Preise (Lückenloses Reverssystem). Koll. Puschke verlangte mit allem Nachdruck, daß bei Abzah- lungsgeschäften, die Mindestdauer auf ein entsprechendes Maß herabzusetzen sei und daß die Durchführung des Reverssystems unbedingt beschlossen werden müsse. Herr Modersohn jr. unter- stützte das Verlangen des Koll. Puschke, während sich alle son- stigen Redner mehr oder minder dagegen aussprachen. Koll. Puschke erklärte, wenn das Reverssystem jetzt nicht Platz greife, dann käme es mit dem Nähmaschinenhandel genau so weit, wie es mit dem Fahrradhandel schon gekommen sei. Heute sei man nicht zusammengekommen, um sich lediglich schöne Worte zu sagen, sondern er habe die Belange seiner Verbandsmitglieder zu vertreten und in deren Auftrag zu handeln. Verwerflich sei es, daß durch die Industrie Möbel- und Schuhhändler usw. mit Nähmaschinen beliefert werden. Mit den Preisunterbietungen im Nähmaschinenhandel müsse Schluß gemacht werden und dieses könne nur durch Einführung des Reverssystems erreicht werden. Was in Auto- und Reifenhandel möglich gewesen sei, würde auch im Nähmaschinenhandel möglich sein, wenn hierzu seitens der Fabriken nicht der gute Wille fehle. Der Kampf müsse daher mit allen Mitteln gegen alle ‚diejenigen Fabrikanten ein- setzen, welche sich einer Gesundung des Nähmaschinenhandels entgegensetzen. Der RDM sei bereit, gemein- schaftlich mitzuarbeiten, sofern seine Mit- glieder gegenüber den Mitgliedern des Nähmaschinen - Händler - Verbandes als gleichberechtigt behandelt werden. Die Näh- maschinen seien im Preise viel zu hoch, was auch zum Teil auf die Agenten-Provisionen und das Filialsystem zurückzuführen sei. Hierauf fielen kurze Bemerkungen des Koll. Puschke wegen evtl. gesonderter Fabrikation von Schreibmaschinen und Näh- maschinen für Mitglieder des RDM, wenn derselbe kein Gehör findet. e Dir. Gebhard (Haid & Neu) erwiderte, ihm sei bekannt, daß gerade die Händler des RDM diejenigen seien, welche die Preise nicht halten. Koll. Puschke wies diesen Vorwurf zurück mit dem Bemerken, daß hierfür Beweise erbracht werden müßten. Ein Versammlungsteilnehmer (vermutlich Mitglied des Händler- Verbandes) stellte die Anfrage, ob sich die übrigen Herren schon einmal überlegt haben, was dann eigentlich sei, wenn Singer- Filialen aufgelöst werden und die dort noch vorhandenen Singer- fabrikate alsdann von den ortsansässigen Nähmaschinenhänd- lern übernommen und weitergeführt werden. Koll. Puschke stellte hierauf die Frage, ob der Vorredner wohl damit sagen wolle, daß solche Händler, welche Singer-Fabrikate aufnehmen, dann nur Mitglieder des RDM seien? Gleichzeitig fügte er hinzu, man spreche immer von Nähmaschinenhändlern im RDM, welche vielleicht nur im Winter einige Maschinen verkaufen und im Sommer Fahrräder, solche Personen könne man aber/nicht als Händler bezeichnen. Nicht aber könne er zugeben, daß Mitglieder des Reichsverbandes des Mechanikergewerbes nicht als vollwertige Nähmaschinenhändler anerkannt werden, denner persönlich seistolzdarauf, Mecha- niker und daneben auch Kaufmann zu sein Der Vorredner blieb dem Koll. Puschke die Antwort schuldig. An Koll. Puschke stellte man die Anfrage, welche Bruttopreise er jetzt für angebracht halte. Die Antwort von Koll. Puschke lautet etwa wie folgt: Wenn die hohe Agenten-Provision fortfällt, könne man im Zuge der Volksgemeinschaft die Konsumentenpreise herabsetzen. Ein Händlerverdienst von 33 ‚,% vom Bruttopreis sei unbedingt angemessen, da berücksichtigt werden müsse, daß der Mecha- niker auch die Garantie-Arbeiten überwachen müsse. Auch dem Ansinnen einiger Fabrikanten, dem Kleinhändler auf dem Lande zu ge- statten, die Nähmaschinen billiger zu ver- kaufen als in der Stadt, trat Koll. Puschke energisch entgegen. Koll. Puschke forderte weiter, daß künftig der Nähmaschinen- - händlerverband zur Herausgabe seiner Zeitung nicht mehr durch die Nähmaschinen-Industrie unterstützt werde, nachdem dadurch eine Preiserhöhung für Nähmaschinen im allgemeinen eintrete, was sich auch für die Mitglieder des RDM auswirke. Herr Lüth vom Nähmaschinenhändler-Verband äußerte, die Einrichtungen, z. B. auch die Literar. Büros, an welchen sich auch die Nähmaschinen-Industrie beteilige, welche der - Näh- maschinen-Händlerverband geschaffen habe, stehen auch den Mitgliedern des RDM zur Verfügung. So habe beispielsweise der Nähmaschinenhändler-Verband schon sehr vielen Nähmaschinenhändlern, gleichviel ob diese dem Nähmaschinenhändler-Verband oder dem RDM als Mit- glieder angehören, Rat erteilt. Seite 18, Nr. 2238 Mit Fahrradreifen zufriedene Kunden - hohen Umsatz! Beachten Sie die neuen Profile, die exakte Verarbeitung, die erstklassige Qualität. Denken Sie daran, daß solche Reifen Ihren Umsatz vergrößern und Ihnen neue Kunden arban RADMARKT UND REICHSMECHANIKER SM fioenbo HARBURG RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Koll. Puschke führte i i i Verbandsmitglieder ee een und stellte die Forderung, daß eine Mir glieder vom Nähmaschinenfach nicht ar Aue a lie Ar zweiter Klasse behandelt wer- en. Man versuchte, den Vorwurf des Koll. P: ä } e - Puschke zu entkräften, I ne auf Grund der früheren an. N n heutigen A: i i dieses feststellen zu missen re ke en en wurde von der Industrie zugesagt, di ü e ‚ die Wü itestgehend zu berücksichtigen, 3 VE Wir sind gespannt! Die Hauptgeschäftsstelle. ‚ ersten Erfolg — wie wir ihn uns d — zei folgender Brief: s denken konnten — zeigt Ver deutscher Nähmaschinen-Fabrikanten Berlin W 9, den 26. März 1934 An den Reichsverband des Mechanikergewerbes e. V. Charlottenburg, Hardenbergstr. 13 Verband deutscher Nähmaschinenhändler, Hamburg 36, Neuer Wall 41 Ed Bezugnahme auf die mit Ihren Herren in Nürnberg ge- nen Verhandlungen benachrichtigen wir Sie in Ausführung schlüsse unserer Mitgliederversammlung ergebenst dahin, ‚on unserem Verein die Einführung von toverkaufspreisen grundsätzlich für ’endig erachtet wird. Die meisten unserer Mit- geben bereits Bruttopreislisten heraus, die den Händlern rfügung gestellt werden und daher den ersten Schritt zur neinen Einführung von Bruttoverkaufspreisen bedeuten. Dd vaau ana > 1 Ihnen darüber hinaus gewünschte allgemein verbindliche "ung von Bruttoverkaufspreisen unter gleichzeitiger licher Sicherung erschien indessen den Mitgliedern aus its in Gegenwart Ihrer Herren vorgetragenen Gründen durchführbar. Es wurde vielmehr für richtig erachtet, isse Uebergangszeit abzuwarten, um Unzuträglichkeiten meiden. Wir sind überzeugt, daß Sie den von uns vorge- en Ausführungen vollstes Verständnis entgegenbringen :mpfehlen uns sone3aA;moQ mit deutschem Gruß und Heil Hitler Verein deutscher Nähmaschinen-Fabrikanten Der Geschäftsführer: gez. Dr. Timpe Wi: werden jetzt allein weiterkämpfen. sin selbständiges Vorgehen ein- zeiner Partei- und Dienststellen in irtschafts- und finanzpolitischen Fragen Der Reichsstand des Deutschen Handwerks, Berlin NW 7, teilt mit: „Der Führer hatte kürzlich die Reichsstatthalter zu sich berufen. In der Sitzung tra der Führer den Reichsstatthaltern auf, dafür zu sorgen, daß ein selbständiges Vorgehen einzelner By Dienststellen in wirtschafts- und finanzpolitischen Dingen ü er all unterbunden wird, da für die Wirtschafts- und Finanzpoli- tiker einzig und allein der Reichswirtschaftsminister u Ei Reichsfinanzminister und für die Geld- und u ar Reichsbankpräsident zuständig seien. Ehe lokale ö er | Beten stellen oder Dienststellen in der Partei und den ren sationen wirtschaftliche oder finanzielle Anordnungen tre Pr müsse in jedem Falle eine vorherige Klärung mit der zentralen Reichsbehörde stattgefunden re ; i i bschiedete in sei > a Verkehr mit industriellen Rohstoffen i der Industrie und Halbfabrikaten, durch das die Versorgung Er EN mit den lebenswichtigen Rohstoffen I enird Zu diesem Zweck lichst günstigen Verteilung sichergeste ner Sitzung vom 22- Nr. 2238, Seite 19 werden Ueberwachungsstellen für bestimmte Warenarten er- richtet. Mit Rücksicht auf die Bedeutung der beiden Fragen für das Hand- werk machen wir die angeschlossenen Mitgliedskörperschaften ausdrücklich hierauf aufmerksam.‘ RDM. Fahrradhändler können Vereinsvorsitzende sein Der Verband „Deutscher Radfahrer“ — VDR — teilt mit: „Es herrscht vielfach die irrige Ansicht, daß Fahrradhändler nicht Vorsitzende eines Radfahrer-Vereins sein können. Es besteht seitens des Verbandes lediglich die Bestimmung, daß ein Fahrradhändler nicht Führer eines Gaues oder Bezirkes sein darf. Er kann aber dem Stabe eines Gaues odes Bezirks sowie den Führerringen der Bezirke angehören; und ebenso gut kann ein Fahrradhändler Vorsitzender oder Vorstandsmitglied eines Vereins sein.“ ; RDM. Strafen für Verstöße gegen den Kraftwagenluftreifen - Vertrag Das Schiedsgericht der Reifenwirtschaft hat in seiner letzten Sitzung die Firma Holert, Hamburg, wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen des Kraftwagenluftreifenvertrages zu einer Strafe von RM. 200.— und der Tragung der Kosten verurteilt. Persönliches Am 28. Märzfeierte unser KollegeGeorg Stiller,Speyer a. Rhein sein 30 jähriges Geschäftsjubiläum. Seit dem Jahre 1896 war er bereits in den noch heute weltbekannten Werken von Schubert & Salzer Akt.-Ges., Chemnitz in deren Fahrrad- abteilung tätig und übersiedelte 1901 nach Speyer, war hier alsGe- schäftsführer bis 1904 im Fabriklager der Salzer-Fahrradwerke beschäftigt und gründete dann sein eigenes Geschäft. Durch gute Branchekenntnisse hat er die Entwicklung und Blütezeit des Fahrradhandels für sein Geschäft sich zunutze gemacht. Rastlose Arbeit, unermüdlicher Fleiß und Lieferung von Quali- tätswaren sicherten ihm in den langen Jahren einen großen Kundenstamm. Kollege Stiller gehört dem RDM seit Gründung des Gaues Pfalz an und betraute längere Jahre für den Gau den Kassiererposten. Landesverbands-Nachrichten Landesverband Schlesien Quartal-Versammlung der Innung Liegnitz Koll. Obermeister Knoll eröffnete die Sitzung um 11 Uhr 'und begrüßte die anwesenden Kollegen, insbesondere Herrn Gewerbe-Oberlehrer Goos, den Pressevertreter, die Ge- sellenschaft und die Eltern von den freiwerdenden Lehrlingen. 1.Lossprechung der Ostern freiwerdenden Lehrlinge und Aufnahme in die Gesellen- schaft. Nach einem Musikstück richtete der Obermeister folgende Worte an die vor ihm angetretenen Lehrlinge: In einem autoritären Staat mit einer autoritären Regierung, in dem ein Führer wie Adolf Hitler ein gigantisches Werk voll- bringt und tatkräftig dabei ist, auch den letzten Volksgenossen zu produktiver Arbeit zu erziehen, fällt ein sehr wichtiger Le- bensabschnitt für euch. Von der Geburt bis zum Tage, da ihr euch zu einem vollwertigen Glied der menschlichen Gesellschaft entwickelt haben sollt, sorgte das erwachsene Geschlecht, eure Eltern, Lehrer und Meister für euch. Nun sollt ihr fest auf euren Füßen stehen und dem Leben mit harten Augen ins Gesicht sehen können; denn draußen geht es strenger zu. Das Leben wird oftmals ein strengerer Meister sein als eure bisherigen Lehrmeister es waren. Ihr habt in der am 20. März stattgefun- denen Prüfung gezeigt, daß ihr die notwendigen Voraussetzungen unseres Faches beherrscht, aber auch gemerkt, daß dies nur ein Bruchteil von dem ist, was man von euch fordern wird, wenn Seite 20, Nr. 2238 RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Fahreadeahmen- fast für sämtliche Rohre und Grade MR &i 3 ELLINGHAUS & CO. Verbindüngsteite | RP 8. G.M.B.H. FAHRRADTEILEFABRIK REMSCHEID-LENNEP Weihrauch Steuersätze - Irellager - Bremsen vernickelt — verchromt — lackiert bevorzugt jeder Fachmann Herm. Weihrauch, Zella -Mehlis Waffen- und Fahrradteilefabrik Lieferung nur an Fabriken und Grossisten Abteilung Drahtzieherei: —S Sattelfederdraht für Fahrrad- und iotoraa Sättel . Speichendraht . Genau gezog. 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So wie der Mechaniker alle Fertig- keiten der verwandten Berufe beherrschen muß, so soll er auch in bezug auf Moral und gutes Benehmen überall vorbildlich sein. Macht euch die Tugenden des Nationalsozialismus zum Grund- satz, der Ehre und Treue von jedem deutschen Volksgenossen verlangt. Strebt immer zum Ganzen und könnt ihr das Ganze selbst nicht erringen, als dienendes Glied schließt euch an ein Ganzes an! Nach altem Handwerksbrauch sprach der Obermeister alle 23 Prüflinge frei und erklärte sie zu rechtmäßigen Mechanikern. Durch Handschlag versicherten nach Empfang der Lehrbriefe die jungen Gesellen dem Obermeister und dem Altgesellen, immer treu zum Handwerk zu halten und sich der hohen Auf- gabe eingedenkfzu sein, Angehörige des deutschen Handwerk- standes genannt zu werden. Nach einem weiteren Musikstück und forschem Vortragen von zwei Gelöbnis-Gedichten wurde die feierliche Lossprechung mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied beendet. 2. Vortrag des Fach-Ing. Wilcke-Waldenburg über die Frage: Wie fahre ich wirtschaftlich bei Vermeidung von Motorstörungen. Dieser außerordentlich interessante Vor- trag wurde von den Innungskollegen mit großem Beifall aufge- nommen und dankte der Obermeister im Namen der Innung. 3. Verlesen der letzten Niederschrift. Dieselbe wurde vom 1. Schriftführer Koll. Pälchen verlesen und von der Versammlung in Wort und Inhalt einstimmig von der Versammlung genehmigt. 4. Wichtige Ein- und Ausgänge. Koll. Obermeister Knoll gab den Schriftverkehr bekannt von denen waren die wichtigsten: 1. den Schriftverkehr mit der Handels-, Handwerkskammer, NSHago; (betr. der Schleuderpreise Hübel, Lotze, Hellwig und Lübeck, sämtlich in Liegnitz); 2. das Verbot des Volontärwesens; 3. die Beteiligung zum Berufswettkampf; 4. Bekanntgabe des RDM. (betr. Zeitungsgeld wird von der Post eingezogen); 5. ver- las der Obermeister einen Artikel aus der Tageszeitung, (betr. Nr. 2238, Seite 21 Bestrafung eines Lieferanten wegen Preisschleuderei); 6. das Schreiben (betr. bei Neueinstellungen vor allen Dingen alte Kämpfer der Partei zu berücksichtigen); 7. das Schreiben von der Handwerkskammer (betr. Aufstellung einer Statistik über Neueinstellungen vom 1. 10. 33—31. 3. 34); 8. Bekanntgabe, daß die Innungsbücher und Akten der Aufsichtsbehörde zur Kontrolle vorgelegen haben; 9. verlas der Obermeister noch- mals das von der Innung herausgegebene und von der Hand- werkskammer mit unterzeichnete Merkblatt und ermahnte die Kollegen zur strengen Innehaltung der 8 Punkte, ferner gab der Obermeister bekannt, daß am 1. 4. 34 der Händlervertrag in Kraft tritt. 5. Anträge sind nicht eingegangen. 6. Innungsangelegenheiten. Zu diesem Punkt gab der Obermei- ster bekannt, daß am 30. März 1934 die Lehrlingsausstellung stattfindet und wurden dafür die Kollegen Sosinski und Nitz zur Betreuung bestellt. 7. Vortrag des Kreisbeauftragten H. Gerlich-Liegnitz über: „Der Deutsche Radfahrer-Verband“. Unter anderem forderte der Redner die Kollegen auf, doch für den Verband zu werben. Koll. Obermeister Knoll dankte dem Vortragenden für seine Ausführungen. 8. Einziehen der Beiträge. Diese Arbeit wurde von unserem Koll., Kassierer Geisler, bewältigt. 9. Fachgruppenangelegenheiten. Anschließend an die Ver- sammlung fand eine Auto-Fachgruppensitzung statt. Dieselbe wurde vom Koll. R. Seibt geleitet. Die Sitzung ergab, daß sich doch die Kollegen durch gegenseitige Aussprache näher ge- kommen sind. Da nichts mehr vorlag, schloß der Obermeister die Sitzung um 131, Uhr und forderte die Kollegen auf, auch unseres großen Führers zu gedenken und mit ihm in ein dreifaches „Sieg Heil“ einzustimmen. Anwesend waren It. Anwesenheitsliste 175 Kollegen. Knoll M. Pälchen Obermeister 1. Schriftführer. Reichsmechanikertag 1934 Nürnberg Vom 5. bis 9. Juli 1934 findet in Nürnbergs Mauern die Reichs- mechaniker-Tagung statt. Nürnberg, die Stadt der Kongresse und Tagungen, ist bekannt dafür, seine Gäste auf das herzlichste zu bewillkommnen und auf das beste aufzunehmen. Nürnberg bietet — wie selten eine Stadt — nach Schluß der Tagung Gelegenheit zu Ausflügen in die landschaftlich herrliche und an Kulturdenkmälern sehr reiche Umgebung. Alle Auskünfte kostenlos durch: Nürnberger Verkehrsbüro, ‘ gemeinn. G. m. b. H., Nürnberg, Hauptbahnhof, Mittel- bau. Nürnberg, Henkersteg Seite 22, Nr. 2238 Größte Leistungsfähigkeit in allen Ausführungen Pedale, Kabel- und Hebel- bremsen für deutsche, engl. u. N.S.U.-Lenker, Quadranten, Bandagen, Fußruhen, Vorder- achsen vernickelt u.verchromt Thür. Fahrzeugteilefabrik Karı Büchel, Zeila-Mehlis Reißmannstraße . Telefon 433 RADMARKT UND REICHSMECHANIKER JONDOR NÜRNBERG 7 In allem, was einen Sattel zum besten beim Fahren stempelt, ist BR®@KS REGISTERED TRADE’ MARK DER FÜHRENDE Paul Haupt, Berlin-Schöneberg, Salzburger Str. 15b original „ Filigram““ Kieiderneize Fabrikat Knoch mit dem neuen, denkbar praktischen Steckhaken i (ges. gesch.) sind von hervorragender Beschaffenheit ll um und niedrigster Preisstellung Zu haben bei allen Grossisten . Verlangen Sie nur die bewährten Original „Filigram““ Kieiderneize Neu! Neu! 1 »Guri« Speichenschioß | für Ballon- und Fahrrad Prima | vernickelt oder verchromt Antriebsketten Deutsche Wertarbeit. 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Der von einigen Fabriken und Generalvertretern geplante Kartellvertrag ist eine Existenzbedrohung der kleinen Händler und alles andere als eine Tat nationalsozialistischer Gesinnung. Der Nationalsozialismus wolle durch Gründung vieler kleiner, selbständiger Existenzen einen gesunden Mittelstand schaffen, wogegen die Industrie durch den Kartellvertrag das Gegenteil erreichen würde. Wir machen da nicht mit und haben zur Selbst- hilfe gegriffen, indem wir mit einer führenden Schreibmaschinen- fabrik, der Europa A.-G. einen Vertrag auf Lieferung der dem B.D.M. geschützten DM-Schreibmaschinen geschlossen haben. Kollege Drescher gibt sodann die Gründe bekannt, die den RDM, Fachgruppe Büromaschinen, zwangen, zur Selbsthilfe zu schreiten und eine eigene Schreibmaschine, die nur durch RDM-Mitglieder vertrieben wird, herauszubringen. Trotz Warnung verschiedener Mitglieder habe man im vorigen Jahre mit dem RDM eine Zusammenarbeit angestrebt, die auch anfangs, als es sich um Reparaturfragen usw. handelte, ersprieß- lich war. Jedoch später, bei Erörterung der Verkaufsfragen, glaubte der R.D.B. sich nur für allein zuständig, obwohl ihm bekannt sein dürfte, daß die RDM - Händler einen wesentlichen Anteil am Maschinen-Verkaufsgeschäft haben. So wurde der Kartellvertrag, der nur auf den Vorteil der Industrie und der Generalvertreter bedacht ist, ohne Mitwirkung des RDM geschaffen. Wir werden diesen Kartellvertrag, der eine Bedro- hung unserer Existenz ist, bekämpfen, wo wir nur können. Ent- sprechende Maßnahmen wurden getroffen und als weitere die Schaffung einer eigenen Maschinen-Marke, die uns von der Gnade oder Ungnade der Fabriken und Generalvertreter unab- hängig macht. Die Rabattsätze der DM-Maschinen sind sowohl für den kleinen als auch für den großen Abnehmer die gleichen und betragen n!%, netto 60 Tage oder vier Wochen mit 3% oder 14 Tage mit 4%, Kassa-Skonto. Wir mußten eine eigene Maschine schaffen, um endlich auch einmal in den Nutzen unserer Arbeit zu kommen. Die Rolle des Bedarfserweckers für die Industrie und Generalvertreter ehrt uns sehr, macht uns aber nicht satt. Vor Abschluß des Vertrages mit der Europa A.-G. haben wir auch mit anderen Fabriken verhandelt, sind aber zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Europa A,-G. unseren Wünschen und Interessen am nächsten steht. Die früheren Ver- kaufsmethoden der gesamten Branche, nicht allein der Europa A.-G., können jetzt nicht mehr Platz greifen, da das Rabatt- gesetz einen sicheren Schutz bietet. Das neue Modell 8 der DM-Maschine ist ganz hervorragend und weist vorzügliche Verkaufsmomente auf. In nächster Zeit werden auch Verkaufsschulungsabende eingerichtet, um dem kleinen Händler und Mechaniker die nötige Verkaufsgrundlage zu geben. Das Handwerk ist ohne Handel nicht denkbar. Wir übergeben deshalb hiermit unseren Kollegen die DM-Schreibmaschine. „DM“ die Maschine des deutschen Mechanikers Kollege Weinitschke als Landesleiter im R.D.B.stellt sich natürlich gegen die getroffenen Maßnahmen, erkennt aber an, daß der RDM sehr gewachsen ist und jetzt eine Macht darstellt. Die Verhandlungen über den Kartellvertrag seien aber schon früher begonnen worden, wo dies noch nicht der Fall war. Der R.D.B. Nr. 2238, Seite 23 sehe sich allein berufen, derartige Verträge aufzubauen und mache einen Unterschied zwischen R.D.B.-Leuten, die Handel und Werkstatt und RDM - Leuten, die eine Werkstatt und ledig- lich zusätzlich Handel betreiben, woraus sich die alleinige Zu- ständigkeit des R.D.B. für Handelsfragen ergebe! Man solle nicht Fronten aufreißen, sondern zusammenarbeiten und aufs engste zusammenhalten. Kollege Drescher dankt für die Ausführungen und Feststellungen des Kollegen Weinitschke. Eine Zusammenarbeit mit dem R.D.B. wurde versucht, jedoch sei ja dem Kollegen Weinitschke am besten bekannt, durch wessen Methoden im R.D.B. eine ehrliche Zusammenarbeit nicht möglich sei. Aus Not- wehr heraus mußten wir daher Schritte ergreifen, die dem R.D.B. nicht genehm sein dürften. Kollege Drescher kam dann auf den Artikel „Bruderkampf‘ in der Verbandszeitschrift des R.D.B. zu sprechen, worin u. a. gesagt wird, daß die von uns aufgestellten Behauptungen der Mitgliederwerbung nicht zu- treffen sollten. Kollege Drescher verlas hierauf eine eidesstatt- liche Versicherung folgenden Wortlauts, die der Behauptung des R.D.B. entgegensteht: „Hiermit gebe ich die eidesstattliche Erklärung, daß der Geschäftsführer des R.D.B., Herr Romahn, bei seiner Werbung von Mitgliedern unzweideutig erklärt hat, daß derjenige, welcher nicht Mitglied des R.D.B. ist bzw. wird, in Zukunft weder mit Maschinen noch mit Ersatzteilen beliefert wird. Rostock, den 8. Februar 1934. 5 gez. Unterschrift.‘ Die Ausführungen des Kollegen Drescher wurden oft von Beifall unterbrochen. Aus der Versammlung heraus, die einen sehr lebhaften Verlauf nahm, wird dem Kollegen Weinitschke ent- gegnet, daß der R.D.B. sein wahres Gesicht zeige und den kleinen Händlern und Mechanikern lediglich die Rolle des Maschinen- putzens überlassen wolle, während dieser die Geschäfte mache. Von anderer Seite wurde laut, daß uns jedes Mittel zur Erhaltung unserer Existenz recht sein müsse. Die Einführung der DM- Maschine sei eine Kampfmaßnahme und zum Schutze der kleinen Händler geschehen. Kollege Drescher kam auf die Richtpreise für Büromaschinen-Reparaturen und Reinigung zu sprechen und führte aus, daß die Richtpreise, die Mitte vorigen Jahres von der Mechaniker-Zwangsinnung herausgegeben wurden, aufgehoben sind, und jetzt die Richtpreise des Landesverbandes gelten, welche in der Märznummer des „Deutschen Mechanikers‘“ bekanntgegeben wurden. Da in dieser Bekanntgabe gröbliche Fehler unterlaufen waren, werden die Richtpreise in der April- nummer nochmals berichtigt bekanntgegeben. Die aus der Ver- sammlung gemachten Vorschläge zur Bildung einer Einkaufs- vereinigung werden einer genauesten Prüfung unterworfen werden. Die rege Anteilnahme aller Beteiligten ließ einen vollen Erfolg erkennen. Jeder konnte die Gewißheit mit nach Hause nehmen, daß für das Wohl der gesamten Mitglieder gearbeitet werde und diese Arbeit auch schließlich den vollen Erfolg bringen muß. Ein dreifaches Heil auf den Führer schloß die Sitzung. A. Kuppler. Landesverband — Südwestdeutschland Badischer Fahrrad-, Nähmaschinen- und Kraftfahrzeughändler- Verband e. V., Gau Süd-Baden im RDM, Freiburg i. Br. Einladung zu der am Sonntag, dem 22. April cr. 10%, Uhr vormittags in der Löwenbräuhalle Freiburg i. Br., Bertholdstraße 44 stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung. Tagesordnung: Beschluß über Auflösung des Verbandes. Gemäß $ 9 der Satzungen ist diese 2. Versammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Adolf Ehlert Gauvorsitzender Westfälischer Händler- u. Mechanikertag in Bielefeld am Montag, den 23. April 1934 Seite 24, Nr. 2238 RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Name gesetzlich geschützt mit Ideal Decke für Fahrrad, Motorfahrrad und Motorrad Stabil — Preiswert — Elegant Wittkop & Co., Bielefeld iX. a se DAS QUALITATS-FAHRRAD edle Berlin-Charlottenburg 2, Hardenbergstr. 2. Nur echt mit Auf. 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H., Opladen. { und Fabriken RADMARKT UND REICHSMECHANIKER Nr. 2238, Seite 25 Stimmen aus dem Leserkreise (Für Artikel unter dieser Rubrik übernehmen wir nur die preßgesetzliche Verantwortung) Nochmals Leihgebühren für Stahlflaschen Es war schon richtig, daß die Kollegen dieses heikle Kapitel an- schnitten. Ja, es kann gar nicht gründlich genug ventiliert werden, denn die Mißstände dabei schreien zum Himmel. Wir werden vielleicht mit Hilfe der nationalen Regierung und durch die große Menge Mitglieder unseres Verbandes etwas erreichen können: bis heute war dies dem Einzelverbraucher nicht möglich. Ich hatte schon vor Jahren einen kleinen Kampf mit dem Sauerstoff- werk wegen der untragbaren Leihgebühren, die gerade den kleinsten der Kleinen so schwer belasten. Der Große von uns hat Abgang für den Sauerstoff, er hat auch keine Leihgebühr, aber der Kleine, der das Schweißgerät nur selten braucht, es aber trotzdem nicht entbehren kann, wird von den Gebühren untrag- bar belastet. Wie oft mögen die einzelnen Flaschen schon aus der Leihgebühr heraus bezahlt sein? Ist es nicht ein ganz blenden- des Geschäft, das Flaschenverleihen? Aber ist es nicht auch ein Mißbrauch des Monopols, daß sich die Sauerstoffirma da einge- richtet hat? Wo ist die starke Hand, die hier einmal nach dem Rechten sieht?? Auf eine Bitte, mir doch die Leihgebühren nicht so scharf zu be- rechnen, da es mir einfach nicht möglich sei, die Flasche in 1 Monat leer zu machen, und ich nur des Kundendienstes halber Schweiß- gerät im Betrieb halte, sagt das Lieferwerk mir, daß das nicht angehe und so weiter, wie bekannt. Die Abwimmelungsbriefe sind schematisiert und interessieren schon nicht mehr. Aber man legte mir auch einen Auszug aus der Zeitschrift „Deutsche Schmiedezeitung‘‘ vom 25. August 1932, Nr. 34, bei, der sehr interessant ist. Es ist nicht möglich ihn ganz abzudrucken. Eins interessiert uns gewaltig: die Schmiede finden es ganz in der Ordnung, daß die Leihgebühr in der bekannten Höhe erhoben wird. Nur eins ist mir in dem Artikel unklar, was mag man damit sagen wollen?? Der Wert einer 6 cbm Flasche beträgt zurzeit rund RM. 60.—, übertrifft den Inhaltswert also um ein Vielfaches. Zugegeben, daß das so ist, aber wie oft ist diese eine Flasche schon durch die Leihgebühr bezahlt worden, so daß sie längst abge- schrieben ist. Oder hält man eine Verzinsung dieser RM. 60.— mit beispielsweise 365 minus 30 = 335 Tage 4 10 Pfennig = 33,50, also über 50 %, Zinsen heute noch für zeitgemäß? Es ist deshalb unbedingt notwendig, daß sich Reichsverband und alle Landesverbände sofort an die Arbeit machen um diesen Mißstand zu beseitigen, der gerade den kleinsten unserer Kleinen ganz enorm belastet, und zwar untragbar belastet zu Gunsten einer Gesellschaft, die sich ein Monopol schuf, das geradezu ein Kräutchen ‚„Rühr mich nicht an“ ist. Einem jeden von uns, der Sauerstoff braucht, lebensnotwendig braucht im Interesse seiner Kunden, geht es mit diesem Unding,' wie dem Affen mit der Zwiebel: Er weint dabei, aber frißt sie es. Jos. Hellebrandt, Geilenkirchen. Miete für Sauerstofflaschen Ich nehme Bezug auf den Artikel A. H. Breslau 10 vom 24. ds. Mts. an möchte zu dem Brief der I. G. Farben einige Erläuterungen geben. Die Verkaufsstelle der I. G. Farben in-Bremen bietet „wenig ge- brauchte neuhergerichtete Sauerstofflaschen‘‘ zum, Preise von 45.— RM. für ca. 6 cbm. Inhalt an. Die neue Flasche kostet 56.— RM. Warum verkaufen die I. G. Farben Flaschen, wenn sie selbst, wie sie in ihrem Brief schreiben, Mangel an Flaschen leiden, und daher so eine hohe Miete verlangen müssen? Die Flaschen werden von dem Vertreter der I. G. Farben, Herrn Walter, Bremen, unter der Hand angeboten. Ich selbst habe auf Grund eines solchen Angebotes eine Flasche erworben. Die wenig ge- brauchte Flasche ist 8 Jahre alt und schon 3mal geprüft. Gleich nach der Lieferung beanstandete ich das hohe Alter und den zu hohen Preis für eine solche Flasche. Meine Einsprüche wurden zurückgewiesen mit dem Bemerken, daß die I. G. Farben unter „wenig gebrauchte Flaschen“ auch solche rechnen wie die meine. Als ich für die mir aufgezwungene minderwertige Flasche nicht den vollen Preis zahlen wollte, sondern anbot, die Flasche gegen eine neue bei entsprechender Zuzahlung zu vertauschen, ver- standen es die I. G. Farben, mich durch Versäumnisurteil am Amts- gericht Frankfurt a. Main zur Zahlung von ca. 60.— RM. zu zwingen. Ich wollte die Flasche nur kaufen, um die dauernde Miete zu sparen. Ich finde es unerhört, daß die I. G. Farben ihre Monopolstellung auch dazu ausnutzt, ihre alten Ladenhüter unter den Deckmantel „sehr wenig gebraucht‘‘ abzusetzen und dazu noch zu einem Preise, für den sie selbst bestimmt eine neue Flasche erhält. Die Äußerung im I. G. Farben-Briefe, daß sie keine Flasche entbehren könne und deshalb den hohen Mietepreis verlangen müßte, trifft nach den mir gemachten Angaben nicht zu, das möchte ich noch einmal betonen, denn mir wurde gesagt, die Flaschen würden nur verkauft, weil ein Überfluß an Flaschen vorhanden sei. Es ist bestimmt nicht im Sinne des heute führenden Gedankens, wenn eine Firma, wie die reiche I.G. Farben, dem überdies nicht rosig gebetteten Handwerker durch ihre Vormachtstellung in jeder Beziehung Preise aufdiktieren darf, und es wäre zu wün- schen, wenn die zuständigen Organisationen diesem Geschäfts- gebahren ihr Augenmerk zuwenden würden. H. A., Oldenburg. Weg mit allen Schädlingen aus dem Nähmaschinenfache Es mögen harte Worte sein, aber sie müssen einmal gesprochen werden, weil sie bitter notwendig sind. Wer von all den Berufs- kollegen mit ganzer Kraft und Freude an seinem Beruf hängt, und mit innerster Hingabe in diesem seine Befriedigung findet, wird selbst Sauberkeit und engste Kameradschaft in unseren Reihen wünschen. Blicken wir doch zurück auf jene materialistisch- marxistische Zeitenspanne, so muß es uns heute noch mit Ekel überkommen, jene skrupellosen Materialisten bei ihrem Geschäfte- machen zu sehen. Fremd in unserer Branche, ohne jede Fach- kenntnis, stürzten sie sich wohl in der traurigsten Zeit, der Inflation, nur des Mammons willen auf dieses Geschäft. Während man den ehrlich um seine Existenz kämpfenden Fachmann und Händler an die Wand drückte und ihm seine Ersparnisse aus der Tasche stahl, trieben andere mit diesem gestohlenen Gelde das größte Verbrechen. Sie finanzierten Verkaufssysteme, welche nicht nur dem selbständigen Händler seine Selbständigkeit nah- men, sondern ihn zum Handlanger jener Elemente machten. Ein furchtbares Erbe hat uns diese Zeit noch hinterlassen, und dieses Erbe soll und muß an jene zurückgegeben werden, welche es mit diesen so gut meinten. Mußte man nicht oft blutenden Herzens zusehen, wie dem kleinen Mann in seiner armseligen Behausung durch verantwortungslose Vertreter und Agenten der Strick um den Hals gelegt wurde. Brachten doch jene gewissenlosen Schma- rotzer es immer wieder fertig, ihm die oft durch eine kleine Reparatur instand zu setzende Maschine abzuschwätzen, und an deren Stelle eine neue zu setzen. Der Zweck war erreicht, der Provisionshamsterer hatte seinen Mammon, und der kleine Mann seine Sorgen. Durch unzählige Gerichtsverhandlungen könnte man die erschütterndsten Bilder schildern, doch genug der kleine Mann verlor nicht nur seine eigene Maschine und sein sauer ver- dientes Geld, sondern auch die neue, und das weit wichtigere noch, den Glauben an eine reelle Geschäftsgebahrung im Näh- maschinenhandel überhaupt. Trugen nicht die Nähmaschinen- fabrikanten einen großen Teil an Schuld bei dieser Erscheinung? Sie waren es doch, die jenen den Weg geebnet haben, während man den von der Pike auf gedienten Mechaniker an die Stelle des Handlangers verwies. Was wollte der Einzelne tun, wenn er seine Existenz erhalten wollte, wo sich bereits ein Teil von guten Händlern diesen Schmarotzern anschloß. Heute, nachdem unser großer Führer und Volkskanzler Adolf Hitler mit all seinen Getreuen ein großes Erwachen schuf in unserem Deutschland, beginnt auch der Händler und Mechaniker, der seit langem geschlafen hat, aus seiner Letargie zu erwachen. Was war doch der Mechaniker und Reparateur für ein unscheinbares Wesen gegenüber den großen? Er konnte ruhig verkümmern in seiner Werkstatt, wer fragte nach ihm. Haben aber nicht alle anderen, heute wohl ansehnlichen Firmen auf die gleiche Weise ihre Exi- stenz begonnen oder sind sie schon mit dem Scheckbuch unter dem Arm auf die Welt gekommen? Wenn aber jene Herren glauben, daß sie auch heute noch zu fein dazu sind, um in einer dem Volks- ganzen zu dienenden Weise an dem Tisch Platz zu nehmen, an dem der Mechaniker und Reparateur mit seinen etwas un- gepflegten Fingernägeln sitzt, so werden sie eines Tages vor einer undurchdringlichen Mauer stehen. Sind jene Herren imstande, einen Nachwuchs zu erziehen, der allen Anforderungen unseres Faches gerecht wird, wenn sie selbst nicht viel davon verstehen? Wir wollen keine Universalkünstler züchten, von denen es eine ganze Menge zu geben scheint. Setzt man jenen eine in raffi- nierter Konstruktion vollendete Spezial-Nähmaschine vor, so wissen sie bestimmt nichts damit anzufangen. Wir wollen Spezial- mechaniker und Reparateure, die sich ausschließlich in allen Sparten unseres eigenen Faches auskennen. Würde es jemals Seite 26, Nr. 2238 "Emilie Frage au Papiermache Württ.Papierlackwa : JL \ — Für einige Bezirke ist noch Vertretung frei — tenfabrik Postfach 438 Fahrrad-RaNmen „Jrmin“ in bekannter Hermann Götze, Bielefeld Fahrradbau Qualität Telefon 5798 „Elfe“ und „Parole“ brutto RM. 45,— brutto RM. 110.— die preiswerten Hochleistungsmaschinen, ver- Stabil! Diebessicher! Hervorragendes Aussehen ! „Kippschloß“ D.R.G.M. kombiniert Gepäckträger, Fahrradständer und verbesser- en Ernst E. Fastenrath Mutternfabrik Holthausen (Kr. Altena) Postfach 12 Spezialfabrik gepreßter |} Muttern von !/a-®/s” Ww. - bzw. 2-10 mm metr. Gewinde Gesellschaft, kleiner kalt- _ hochdruck-Löt- und Schweißapparate Ergebnis fünfundzwanzigjähriger Facherfahrung CONTINENTAL-LICHT- UND APPARATEBAU- schließen, abschneiden und bördeln Kon- servendosen mustergültig. Wir stellen Ihnen eine Vorführu i ohne Kaufzwang zur Ve une Fordern Sie unsere Bedingungen hierfür. 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Auf diesem Weg, den uns Adolf Hitler gezeigt hat, wollen wir weitergehen, und für das Große, Ganze arbeiten. Wir tragen das Werkzeug in Händen, uns den Platz zu sichern. der uns gebührt, und dieses Werkzeug, unsere Kenntnisse, soll restlos gebraucht werden, uns als gleichberechtigt einzugliedern, in diese Reihen der Händ- ler, die bis jetzt glaubten, das Geschäft und den Verdienst allein in Anspruch nehmen zu dürfen. Der Fabrikant wird wissen, daß der Mechaniker es ist, der über seine Erzeugnisse wacht, der die Wünsche der Kundschaft und die Anforderungen genau kennt, die heute an seine Maschinen gestellt werden. In ungezählten Fällen kann der Nachweis geführt werden, daß der Mechaniker immer erst dann eingesetzt wurde, wenn die Kenntnisse eines fach- unkundigen Händlers versagten, den Kunden mit seiner Maschine so vertraut zu machen, daß Falschurteile über eine Näh- oder Spezialmaschine sich ins Gegenteil verwandelten. Hier und dort gilt es noch Ansichten zu zerstreuen, damit der Aufbau unseres Mechaniker- und Fachhandels ungestört erfolgen kann. Nicht wissenschaftlich trocken zusammengesetzte Theorien vermögen uns das zu geben, was wir brauchen, sondern einzig und allein Erfahrungen aus der Praxis, die für die Praxis wirken können. Nicht Schlagworte eines in vielen Jahren versimpelten Reklame- chefs verschafft unseren deutschen Maschinen Weltruf, sondern einzig und allein die deutsche Gründlichkeit, zu der gerade wir Mechaniker einen großen Anteil liefern. Wir deutschen Me- chaniker sind bereit, den Kampf zu führen, um das deutsche Heim, die deutsche Handwerksstube und die deutsche stoff- und lederverarbeitende Industrie für die deutsche Nähmaschine zu gewinnen. Können wir bei diesem Kampf Schädlinge gebrauchen? Nein, weg mit ihnen, wenn sie sich nicht beugen wollen, es gilt nicht uns allein, sondern dem ganzen großen Deutschland, dem deutschen Mechaniker und Händler, der Schule, dem Betrieb, den Anstalten und Werkstätten der staatlichen Betriebe. Und du Berufskollege und Kamerad hilf mit, daß wir dies erreichen, denn der selbst erkämpfte Sieg ist der schönste. Heil Hitler! Hans Schötz. Geschäftliches Für Veröffentlichungen unter dieser Rubrik tragen die Einsender die Verantwortung Der „Anco,,-Fahrradlack ermöglicht jedermann mit wenig Geld und mit geringem Aufwand von Mühe und Zeit seinem Fahr- oder Motorrad ein neues Aussehen zu verleihen. Dieser Lack ist aus den edelsten Rohstoffen hergestellt, der die Vorzüge aller Lacksorten in sich vereinigt. Er ist auch der preiswerteste aller Lacke, da seine große Ergiebigkeit, seine überaus hohe Deckkraft, seine lange Lebensdauer und sein schöner Glanz ihn turmhoch über andere Lacksorten hinausheben. 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Auch Einwirkungen von Benzin, Oel, heißem Wasser, Seife, Soda und Säure können auf den Lacküberzug keine Wirkung ausüben. Selbstverständlich eignet sich der Lack auch zum Lackieren aller sonstigen nur erdenk- lichen Gegenstände, wie er nicht nur zum Streichen mit dem Pinsel, sondern auch zum Spritzen und Tauchen verwendet werden kann. Der „Anco“-Fahrradlack wird in ca. 30 Hauptfarben (It. Farbenkarte) ebenso in Schwarz, Weiß und Farblos geliefert. Evtl. gewünschte Mischtöne lassen sich beliebig herstellen. Verlangen Sie Offerte von der Fa. Hch. Antweiler & Co. in Ludwigshafen a. Rhein. Geschäftl. Vermittlungsdienst (Ohne Gewähr.) Nachdruck oder Weitergabe der Adressen verboten. Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir ständig Warennach- fragen ausländischer Firmen und deutscher Export-Vertreter, deren Adressen von uns gegen Erstattung der Portokosten unter der Voraussetzung erhältlich sind, daß bei allen Angeboten auf „Radmarkt und Reichsmechaniker‘“ Bezug genommen wird. a) Warennachfragen aus dem Auslande Nr. 3734. Me Motorrad-, Auto- und Zubehörteile. (Korr. engl. Nr. 2238, Seite 27 Nr. 3735. Spanien : In Spanien gut eingeführter Vertreter sucht Alleinvertretung einer leistungsfähigen deutschen Fabrik für farbige Kabelhülsen in spanisch fundas, die jetzt Mode sind. Nr. 3736. Syrien: Fahrräder, Motorräder, Automobile und Zu- behörteile, Nähmaschinen, landwirtschaftliche Ma- schinen und Schreibmaschinen. Ausführliche Angebote erbeten. (Korr. engl.) Nr. 3737. Belgien: . Elektrische Fahrradbeleuchtung. Freilauf- naben mit Rücktrittbremse, Ketten, Pumpen und Fahr- radglocken. Angebote unter Beifügung von Prospekten und Preislisten erwünscht. (Korr. franz.) Nr. 3738. C. S. R.: Hat Interesse für Fahrradbeleuchtungen, Kraftfahrzeug-Bedarf und Nähmaschinen-Teile. Lei- stungsfähige deutsche Firmen werden gebeten, Pro- spekte und Preislisten einzureichen. b) Warennachfragen deutscher Exporteure Nr. 4500. Für Südafrika suchen wir passende Artikel der Fahr- radbranche. Preislage bei RM 16.— pro Dutzend. Ein- kauf fob Hamburg. Gratismuster erwünscht. Wert- muster nur nach Vereinbarung. Bei Orders Zahlung in Hamburg nach Erhalt der Ware. Nr. 4501. Freilaufrücktrittnaben „2 Schwalben‘-Marke, wie für Tsingtau geliefert. Wer kann anbieten? Nr. 4502. Wir erbitten Offerte über sämtliche Artikel für Auto- mobilzubehörgeschäfte und ebenfalls Autoersatzteile. Handfeuerlöschapparate. Offerten mit dreifachen neu- tralen deutschen Unterlagen erbeten. Nr. 4503. Glühbirnen für Autolampen. Aeußerste Offerten mit ’ sechsfachen englischen Offerten für China erwünscht. Nr. 4504. Wer ist Fabrikant von Auto-Elektro-Magneten „Ver- tex Magneto-Scintilla‘“. 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Wie prüft man Anker von Auto- und Motorradlicht- maschinen am einfachsten und billigsten? Nr. 1907. Wie prüft man die Feldspulen am einfachsten? Nr. 1908. Wie geht die Prüfung mit hochperiodischem Wechsel- strom und Kopfhörer vor sich? (Summerton.) Nr. 1909. Wer ist Hersteller und Lieferant der Fotozelle und des optischen Hausschutzes? Antworten: Nr. 1888. Hilfsmotoren für Fahrräder fabriziert „Herma“, Inh. Hermann Mayr, München, Arnulfstr. 20. Nr. 1890. Spannrahmen für Autowimpel fabrizieren Walter Simon, Dresden A 1, Altmarkt 6,&und Fritz Thulke, Braunschweig, Kohlmarkt 5. Nr. 1898. Weiße Gummilösung wird hergestellt von Chemische Fabrik Asperg G. m. b. H., Stuttgart-Feuerbach, Wil- helm-Mutt-Str. 38, Thermesol-Gummifabrik, Rade- beul-Dresden, Dresdner Straße 75, Stöcker & Kamolz, Hannover-O, Fernroder Straße 19. Nr. 1899. K. & R.-Fahrradlenker fabriziert Kortenbach & Rauh, Solingen-Weyer. Nr. 1900. Die gesuchten Auber-Gepäckträger werden her- gestellt von Aug. Berrischen, Buer i. 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1934-04-14 Radmarkt und Reichsmechaniker


Von
1934
Seiten
19
Art
Zeitschrift
Land
Deutschland
Marke
Radmarkt und Reichsmechaniker
Quelle
Andreas Zwicklbauer
Hinzugefügt am
23.12.2022
Schlagworte
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