Rad-Markt und Motor-Fahrzeug 11 Dezember 1915

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RAD-I IARKT MOTOR- AHRZEU ALTESTE FACHZ#EITSCHRIFT FÜR TECHNIK -Ber sannaoc- HANDEL --- FAHRRAD --30. Jahrg. Bielefeld, den 11. Dezember 1915 |:| nr. 1280,81 3 \ „RAD-MARKT u. MOTOR-FAHRZEUG": erscheint wöchentlich einmal, und zwar Sonnabends. Das Abonnement zum Betrage von Mk. 3,— pro jahr nehmen in Deutschland alle Postämter und Briefträger entgegen. In Öesterreich-Ungarn und dem übrigen Auslande beiträgt das Abonnement ebensoviel mit dem üblichen Aufschlag der betr. Landes-Postbehörden. Die direkte KreuzbandZusendung von der Expedition aus kostet Mk. 9.— pro Jahr. nn Insertions-Bedingungen: 21 Pfennige pro mm Höhe (Drittel Blattbreite). Grössere Schluss für Inserate: Inserete nach besonderem Tarif. Mittwoch Abend vor Erscheinen der nächsten Nummer. Bruck HAMBURG 1961 und Verlag von 4 E. GUNDLACH AKTIEN-GESELLSCHAFT BIELEFELD. — # Re HAMBURG 1991 AadenerSpeichen $ Wollen —NAS— Eingetragene, Schufzmarke jetzt ‚während des Krieges Woli Ir | AACHEN _ den Eindruck erwecken dass Sie während der Kriegsdauer nicht liefern können. Ihre Ab= nehmer werden glauben > ihr Betrieb sei eingestellt. C. Pouglier jr. ©® © © © Gussstahl-Fabrik © oe © © © Hammerwerke, Kaltwalzwerke, Präzisionsziehereien Nichts jetzt liefert als Spezialitäten: liche. Lhrom-lickolstahle,4 Panzerhleche gewalzt, als gerade Ankündigung Ihrer D.R.G.M.' Sicherheits-Luntenfeuerzeug Reform III as m. Luntensicherung u.Luntenie Automatenstahle schwarz falscher, antenciäer. Letzte Neuheit!! für Luftfahrzeuge und Automobile, und ist iede Fabrikate zu unterlassen, da infolge des verminderten Umfanges der Fachzeitungen die Anzeigen umsomehr in die Augen fallen und gelesen werden. Kabel bei Hagen i.W. gezogen nicht Iserleren? 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Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen. N Nun. EN 2 di LTE Bu nad a Khan al ut na Ma x a EleKtrotechnische Fabrik Nr. 1280/81 „RADMARKT und Rarbid als Peiroleum-Ersatz. Von einem Leser unserer Zeitung wird uns ein Prospekt zugesandt, in welchem unter Hinweis auf eine erfolgte „Carbid-Beschlagnahme" Spiritus als Ersatz für Petroleum und für Beleuchtungszwecke empiohlen wird. Unser Leser bittet um Aufklärung und wir eben dieselbe wegen des allgemeinen Interesses, das die Frage „Carbid oder Spiritus“ grade jetzt hat und voraussichtlich auch für die kommende Friedenszeit behalten dürfte, an dieser Stelle. Wenn von Interessenten an Spiritus-Haushaltslampen die Behauptung aufgestellt wird, dass Carbid für Heereszwecke beschlagnahmt worden sei, so entspricht diese Behauptung nicht der Wahrheit. Carbid ist nicht beschlagnahmt und es liegt auch kein Grund vor, aus dem eine Be- schlagnahme von Carbid in Zukunit erfolgen könnte. DagegensindSpiritusbrenner seitens worden bereits der NHeeresverwaltung beschlagnahmt und zwar zunächst 200 000 Stück. Die Behauptung, Interessenten die verbreitet von wird, Spirituslampendass Carbid zur Herstellung von Sprenigstoiten verwendeı werden dürfte, erscheint als ein irei erfundenes Märchen, denn nach unseren Erkundungen ist Berufs- Seite MOTORFAHRZEUG" 1 Spirituslampe beträgt bei dem gegenwärtigen Spirituspreis von 45 Pie. für die Brennstunde ED a Selbst wenn KCarbid, wie von marchen Spirituslampen-Interessenten behauptet wird, sich aui 70 Pig. das Kilogramm stellte, kämen die Kosten bei einer 50 HK Acetylenlampe (Brenner mit 12"s Liter Gaskonsum für die Brennstunde) nuraufi3,2 Pig. für die Stunde. Dieser Berechnung ist aber, wie wir ausdrücklich wiederholen, der illusorische Carbidpreis von 70 Pig. pro Kilo zugrunde gelert. Wir betonen aber, dass die Annahme, Carbid könne jemals diesen hohen Tagespreis erreichen, durchaus grundlos ist, im Gegenteil ist man unseres Wissens an massgebender Stelle mit der Festsetzung von Carbid-Höchstpreisen beschäftigt Höchstpreis 45 schreiten dürfte, Nach alledem Carbidlampe und Pig. ist nicht Petroleumlampe wir für hören, das es Kilo dass nicht bedauerlich, offiziell eingeführt als Ersatz wurde, zumal cer über- dass die für die sie sich doch der allgemeinsten Beliebtheit erfreut und "jedermann — selbst in dem entlegensten Dörichen von der Fahrradlaterne der Carbidlaterne genau her mit der Behandlung Bescheid weiss. Durch Umfrage bei den in Frage kommenden Fabriken wurde festgestellt, dass im Laufe der gegenwärtigen Kriegszet mehrere Milionen Carbidlampen hergestellt und in den Handel gebracht wurden, ein schlagender nichts Beweis für die Volkstümlichkeit der Carbidlampe, einer Volkstümlichkeit, die uns hoffen lässt, dass Dass Spirituslampen sehr teuer sind, ist kein (Gieheimnis. Wenn als Preis für eine solche Lampe unverbindlich 5.25 Mk. genannt wird, so die Gebraucher auch in kommender Friedenszeit bei dieser Beleuchtung bleiben werden, die besser als jene mittels Petroleum und anderer Ersatzmittel desselben und vor allen Dingen billiger und deutsch ist. chemikern der Sprengstoffbranche hierüber bekannt. ist das recht niedrig gegriffen. Es werden be- trächtlich höhere, teilweise direkt unverschämte Preise gefordert. Trotzdem geht es aber der spirituslichthungrigen Menschheit mit den teuren Spirituslampen genau so wie nach Inspektor Kennzeichen für Kraftfahrzeuge im Beimatgebiet. Bräsig der mecklenburgischen Landarbeiterbevölkerung mit „Rindfleisch und Pflaumen“. Die teuren Spirituslampen sind zwar „sehr schön”, — aber man bekommt sie nicht. Die armen Leute, die jetzt in der dunkelsten Jahreszeit noch inmer auf die bestellten Spirituslampen warten, vom 23. Oktober 1914, betreffend die Regelung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen der Militärver- können waltung, uns dauern, weil bis Februar nächsten Jahres, wenn nicht gar bis in den März hinein, die wenigen Fabrikanten, die Brenner für Spirituslampen fabrizieren, mit Aufträgen für die Meeresverwaltung überhäuft sind, und trotz aller persönlichen Vorstellungen Aufträge für die Privatbevölkerung vorläufig nicht zur Ausführung gelangen können. Aber ganz abgesehen von dem hohen Preis der Spirituslampen und abgesehen davon, dass man heute überhaupt keine Spirituslampen mehr bekommen dürfte, wie stellt sich denn der Brenn- preis? — Nun die Brennkosten für eine 50 HK Auf Grund des S 2 der Bundesratsverordnung bestimmt das Priegsministerium Ergänzung des Erlasses vom 27. Oktober (A. V. Bl. S. 378) für das Heimatgebiet: in 1914 l. Die Kennzeichen der Kraftfahrzeuge führen schwarze, rote oder grüne Schriftzeichen und Nummern. Die Ausgabe schwarzer MK- Nummern erfolgt; a) für alle durch das Kriegsministerium genehmigten, auf Dauer zugewiesenen Kraftfahrzeuge der Dienststelle (planmässige Fahrzeuge); b) für eine von der Inspektion des Kraftfahrwesens zu bestimmende Zahl von Fahrbereitschafts-Wagen der immobilen Kraftwagendepots und -Hilfsdepots; c) für Bei Bestellungen wolle. man stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen. Seite 2 „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ Nr. 1280/81 RETTET DREI Blättern Radmarkl und Matorlahrzeug + und ! + Deutsche Nahmaschinen-Zeltung werden + + + jetzt infolge erhöhter Leistungsfähigkeit Wand- una TISChlampen stets sofort, also ohne einen Tag Verzögerung, liefern. Sehr niedrige | .—.. ...n. en teten = Säle vr | MAAAAAAAAAAAAAAAALALA Carbid- Preise. mit Schönheitsfehlern, wert. Fa — Muster besonders preis- unter Nachnahme. Richard Driessen, G. m.b.H. Hannover, Rundestr. 13. Zirka 20000 Flaschen $ChMIEr- Pnünin-esellschalt, Güln-Rodenkirchen. E = ((YYVYVYVVYYVVYYVYVYVYYVYYYYYYvYvYvi Rabatt auf- u. sind sehr wirksam. E. Gundlach A.-b., Bielefeld, + Vu Wir können + AA AA AA MywrrTTTG AG MAAAAMkAAkMAkkAAAAAAAAA mit 50 pCt. genommen er in beiden + + PER + RATTEN 1 : Stellengesuche ! (wasserheil) und Brennöl, neren Posten auch in klei- nn ar von 200 Stück ders preiswert an, beson- Richard Driessen, G. m. b.H. N 13. Rundestr. 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Bezug nehmen. „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG* Nr, 1280/81 die diesen Depots von der Inspektion des Kraitiahrwesens zugewiesenen, etatmässigen Kraftfahrzeuge. nern Die erfolgt: iahrzeuge Ausgabe roter MK-Num- und NHilfisdepots, d) für garnisonbrauchbare der Depots Krait- die ge- legentlich zu Speditionszwecken, Entleerung Lazarettzügen usw. neben den planmässigen von und Fahrbereitschafts-Wagen benutzt werden; e) tür neue und instandgesetzte Fahrzeuge zum Einfahren durch Depots, Hilfsdepots und Werkstätten; i) für Fahrten neuer und instandgesetzter Fahrzeuge zum Versand; hierzu Schlussscheibe neben hinterm Kennzeichen; g) für Wagen des Kaiserlichen Freiwilligen Automobil-Korps (K. F. A. C.-Wagen) im Heimatgebiet; hierzu Schlussscheibe neben hinterm Kennzeichen. Die Ausgabe grüner MK-Nummern erfolgt: h) für Ersatzwagen, die während der Instandsetzung der planmässigen Wagen gestellt werden. 2. Für die Befestigung der schwarzen Kennzeichen an den Fahrzeugen und 16 gelten die Bestimmungen des Erlasses (A. V. Bl. S. 378); vom 27. in Ziffer Oktober die Kennzeichen 15 1914 erhalten den Dienststempel der stellvertretenden Generalkommandos bzw. im Bereich des Gardeund Ill. Armeekorps jenen der Inspektion des Kraftfahrwesens. Für die Befestigung der roten und grünen Kennzeichen an den Fahrzeugen gibt die Inspektion des Kraftiahrwesens nähere Weisungen an die Depots und Hilisdepots; die Fahrzeuge halten den Depots. Dienststempel dieser er- 3. Tage- bücher nach dem Erlass vom 23. Oktober 1915 — Nr. 731/10. 15. A7 V — haben alle unter la, b, ©. g und h genannten Kraftfahrzeuge zu führen. Für die Fahrzeuge unter ld, e und f gibt die Inspektion des Kraftfahrwesens genaue Dienstanweisung an die Depots und Hilisdepots aus, die zu enthalten hat: Besetzung der Fahrzeuge, Abzeichen und Ausweise des Fahrpersonals, Probefahrtbücher usw. aller Kraftfahrzeuge nur noch durch die Erlass vom 4. Dauer Die der Fahrten, Instandsetzung der Heeresverwaltung eriolgt Depots und Hilfsdepots. Der 8. Oktober 1914 — Nr. 1484/9. 15. 1915 durchgeführt sein. über die Höhe vertretenden Generalkommandos und die In- Vollzug Ueber- wachungsstationen. des Schadens verlangte B. Ersatz des dauernden, durch Minderung der Erwerbsfähigkeit herbeigeführten Schadens in Gestalt einer Rente, die er aus der Differenz zwischen seinem Ruhegehalte und dem Genaite berechnete, das er bei längerem Verbleiben im Postdienste als Postbeamter bezogen haben würde. Hierbei sei iedoch zu berücksichtigen, dass er frühestens in einem halben Jahre die Prüfung für den gehobenen Unterbeamtendienst abgelegt haben würde, die er bei seinen Kenntnissen und Fähirkeiten auch bestanden hätte. Nach 11% Jahren würde er damıı frühestens Oberpostschaffner geworden sein und würde dann ein höheres Gehalt und Wohnungsgeldzuschuss und später ein höheres Ruhegehalt bezogen haben. Diese für seine Beförderung und Besoldung, falls er im Postdienste geblieben wäre, günstigsten Annahmen seien der Berechnung des Schadensersatzes zugrunde zu gericht Hannover und sericht Celle schlossen legen. — LandOberlandessich dieser Auf- fassung an, da von der Postdirektion auf Anfragen des Gerichts die Auskunft eingegangen war, dass er die Prüfung zum Oberpostschaffner mit Wahrscheinlichkeit bestanden haben würde, und auch anzunehmen geblieben sei, dass er dauernd wäre. Indessen im Postdienst zog ihm das Ober- landesgericht von der auf diese Weise festzesetzten Summe 500 Mk. jährlich ab, da er nach dem Gutachten der Sachverständigen immerhin noch mancherlei Arbeit leichterer Art verrichten könne. Nach seiner von ihm erwarten, Lebensstellung müsse man dass er solche Erwerbs- gelegenheit und aufsuche strebt sei, den angemessene zeichen 5 U. nach Möglichkeit be- entstandenen Schaden durch eigene Tätigkeit zu mindern. Akten- 311/13.) Urteil des Reichsgerichts. 6. Die stell- spektion des Kraftfahrwesens prüfen den durch gelegentliche Aufstellung von 3 der Postschafiner B. von einem Automobil überfahren worden, so dass er fast völlig erwerbsunfähig wurde und pensioniert werden musste. Inhaber und Lenker des Automobils wurden zum Ersatz des entstandenen und noch entstehenden Schadens verurteilt. — In einem zweiten Prozesse A7V — letzter Absatz ändert sich hiernach. 5. Vorstehende Bestimmung tritt sofort in Kraft; die Bezeachnung der Kraftfahrzeuge muss bis zum 10. Dezember Seite HNaitungdesEisenbahniiskus wegen einesUnfalles,deneinLastautomobil Am aufeinem Geleisübergang erlittenhat. 10. September 1912 wurde auf der Beamtenansprüche aus einem Autounfall. Provinzialchaussee Gladbeck—Bottrop ein einer Bochumer Brauerei gehöriges Lastautomobil von einem Güterzug erfast und schwer beschädigt. Die Für Beamte dürfte folgende, auf dem getötet. des Oberlandes- genossenschaft aller Kategorien kürzlich ergangene gerichts Celle sein. — Auf Bei Bestellungen von dem Entscheidung einschneidendster Theaterplatz wolle’ man in Bedeutung Hannover stets war Automobil befindlichen Personen wurden Die Brauereiund Mälzereiberufsin Frankfurt a. M. zahlte an die Hinterbliebenen Sterbegelder und Renten; aui Ersatz dieser Summen verklagte sie den Eisen- auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen. lose, auch _ Paul Scheeren, Gollath-Fahrrad-eselschaft m. D.H. Breisach in Aachen. I. Abblend- vorrichtung Spiegel- 4 für die Soldaten FAHRRAD- w an Taschenlampen aller Sorten Batterien, Birnen, la. Qualität zu Fabrikpreisen Händler u. geg. Umtausch. SCHILDER Lieferung gegen Nachnahme öder Kasse bei Aufgabe von Referenzen, Abblendvorriehtung mit Spiegelreflektor F ahrräder u. Zubehör‘ Sofort lieferbar. Berlin-Charlottenburg, Uhlandstr. Fernsprecher Steinpi. 1251. 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Das Landgericht Bochum und das Oberlandesgericht Hamm gaben der Klage jedoch nur zur Hälfte statt, da ein eigenes Verschulden des Chauffeurs W. mitgewirkt habe, Das Oberlandesgericht begründete seine Entscheidung vom 12. Mai 1915 wie folgt: Mit dem Landgericht ist das Berufungsgericht der Ansicht, dass der Beklagte es bei Einrichtung der Chausseekreuzung an der nach $ 276 BGB. Seite 5 gewesen sei, das schwere Lastautomobil noch rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Zudem möge bei dem W. eine gewisse Bestürzung mitgewirkt haben. Von seiten des Beklagten wurde darauf hingewiesen, noch nie ein Züge dort dass an der betreffenden Kreuzung Unfall stattgefunden habe, dass die nur mit einer Hächstgeschwindirkeit von 15 Kilometern verkehren durften und sich aus diesem Grunde die Anbringung einer Schranke erübrigte. Die höchste Instanz erkannte auf Zurückweisung der Revision, da die Feststellungen des Berufungsgerichts ' das angefochtene Urteil rechtfertieten und’ ein Rechtsverstoss in demselben nicht zu erblicken sei. Das erforderlichen Sorgfalt hat fehlen lassen. Angesichts des starken Verkehrs, der auf der Chaussee stattfand, hätte es unbedingt einer Schranke bedurit. Es genügte nicht, dass die Züge mit Rechnung getragen, dass die Eisenbahndirektion die Anbringung einer Schranke unterlassen hatte, Dampfpfeifen wie und Glocken Signale gaben, da diese von dem Führer eines Lastautomobils, das selbst ein sehr starkes Geräusch hervorruft, überhört werden mussten. Dazu kommt, dass vor der Oberlandesgericht auch dass der habe Umstand das Verhalten einwandfrei war. Momente sei ein sowohl dem berücksichtigt des Umstand worden Wagenführers W. In der Einschätzung Rechtsirrtum nicht zu sei, nicht dieser finden. Keuzung ein Gehölz steht, welches bis auf eine Entfernung von 137 Metern die Aussicht verdeckt. Der Beklagte kann sich nicht damit entschuldigen, dass der Regierungspräsident von Münster am 21. Mai 1912 lediglich die Anbringung von Beleuchtungskörpern für nötig hielt. Nachdem der Unfall geschehen war, wurden Schranken angebracht; auch hieraus ergibt sich ihre Not- (Aktenzeichen wendigkeit. Zar Beratung der wirtschaftlichen Forderungen für die Friedensverträge hatte der Handelsvertragsverein am 26. November unter Leitung des Vorsitzenden, Herrn Stadtrat Mass-Berlin, in Berlin eine vertrauliche Tagung seines Gesamtausschusses und Delegiertenversammlung ange- Der Beklagte haftet also nach $ ı des Haftpflichtgesetzes vom 7. Juni 1871, jedoch nur insoweit, als nicht ein eigenes Verschulden des Geschädigten vorliegt. In diesem Sinne ist $ 254 BGB. anwendbar. Dass ein solches mit- wirkendes Verschulden besteht, kann nach der Beweisaufnahme nicht zweifelhaft sein. Es ist zwar nicht klargestellt, dass der Wagenführer W. kurz vor der Kreuzung mit einer neben ihm auf dem Kutschersitz befindlichen Person sich unterhalten hat; eine Reihe anderer Vorwürfe, die der Beklagte erhebt, sind jedoch zweifelsfrei nachgewiesen. So hat W. versucht, nachdem er den Zug erblickt hatte, noch vor demselben die Schienen zu überqueren; ausserdem ist er zu schnell gefahren. Dass er den Zug nicht eher bemerkt hat, kann nur eine Folge von Unaufmerksamkeit sein, da er ihn bereits auf eine Entfernung von 137 Metern hätte bemerken können. Sonacn haben bei dem Unfall die hohe Betriebsgefahr auf seiten des Beklagten und das von der Klägerin zu vertretende schuldhafte Verhalten des Chauffeurs auf der anderen Seite mitgewirkt. Der Schaden war daher gleichmässig auf beide Parteien teilen, — zu ver- Gegen diese Entscheidung legten beide Parteien beim Reichsgericht Revision ein. Von seiten der Klägerin wurde geltend gemacht, dass der Wagenführer im letzten Augenblick vor dem Zuge die Geleise zu überqueren suchte, habe seinen Grund darin, dass es nicht mehr möglich VI. 29/15.) Dr. jur. C. Klamroth. Kriegstagung schlossener des Handelsvertragsbereins. Körperschaiten einberufen, welche von annähernd 100 Herren aus mehr als 50 Plätzen des Reiches besucht war. über das wirtschaftliche Es wurden zunächst Verhältnis gegenüber den drei feindlıchen Hauptstaaten Grossbritannien Frankreich und Russland besondere Referate erstattet und zu jedem eine ausführliche Liste der bisher genen beim Handelsvertragsverein Wünsche vorgelegt. Für die wurden einige Fragen, nach allen feindlichen eingeganDiskussion welche ihrem Charakter Ländern gegenüber ge- meinsam in Betracht kommen, aus den ausgeschieden und einer Sonderberatung Listen unter- zogen, nämlich: die Frage der Meistbegünstigung und grundsätzlichen Regelung der künftigen Handelsbeziehungen mit den feindlichen Staaten, ferner die der deutschen Aussenstände im feindlichen Ausland und endlich die der durch den Krieg unterbrochenen Lieferungsverträge. Die letzten beiden Fragen wurden zu genauerer Prüfung an Unterausschüsse verwiesen. Desgleichen wurden die Listen mit Einzelwünschen nach kurzer grundsätzlicher Stellungnahme zu den einzelnen Punkten zwecks endgültiger Formulierung der Anträge an drei Sonderausschüsse Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen. „RADMARKT 6 ist Sofort Sie | 1000 Stück | 000 ” | Gasselbstzünder Gasherdzünder mit Schwapp = Berlin ; SW. 68, 50 usw. Ritterstrasse 71. Moritzplatz 1353 u. 839. 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Auch sind, obgleich die äusseren Verhältnisse irgendwelche eigentliche Propagandatätiekeit unmöglich machten, seit Kriegsausbruch getreten, fast gegenüber 300 einer von Kündigungen. — Mitglieder nur ganz gebiete, wie z. B. beiZahl Die Art der Vereinstätigkeit hat sich gegen die Friedenszeit egändert: Während manche schwierigkeiten neu geringen die und naturgemäss stark frühere Arbeits- Unterstützung bei bei diesmal nicht, wie erstatten. Neues Schutzrecht genen’ Verjährung von Forderungen. einem praktischen Juristen. (Nachdruck Je länger der Krieg dauert, desto verboten.) mehr dem BGB. am Schlusse des Jahres 1915 veriährt sein würden, ferner solchen Forderungen, deren Veriährungsfrist in der Zwischenzeit gehemmt sind Milderungsgesetze, die bestehen und vielleicht noch kommen dürften, versäumt, besonders dann, wenn der Schuldner Kriegsteilnehmer ist), dem ist zu raten, sich jetzt schon in den Besitz eines Vollstreckungstitels zu setzen, oder, falls dies nicht möglich ist, den gerichtlichen Apparat so in Be- wegung zu bringen, dass er im geeigneten Moment zu dem beabsichtigten Ziele führt. Das einfachste Mittel hierzu ist die Beantragung eines Zahlungsbefehles, den man mit der Bitte beantragt, dass, falls der Schuldner Widerspruch erheben solite, sofort Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt werden soll. Wird nicht Widerspruch erhoben, so hat es ja der Gläubiger sehr leicht, alsbald den Vollstreckungsbefehl zu beantragen. Erfolgt jedoch Widerspruch, so wird das Gericht im ersten lichen hat. Wer solche Fristen versäumt, läuft Gefahr, seine Forderung infolge inzwischen eingetretener Verjährung zu verlieren. Nun geht aber in der jetzigen Kriegszeit in kommerziellen und ähn- bestimmen, dass das Verfahren, Bundesratsverordnung meist zutrifit, selbst die Bestellung eines Vertreters für die beklagte Partei. Gleiches geschieht auch für einen durch stellung vorgeschrieben Termin falls der Beklagte keinen geeigneten Vertreter hat, bis zur Beendigung des Krieges ausgesetzt wird oder es verfügt, was jetzt infolge einer neuer- seines Lebens Paragraphen alle von der Verordnung betroffenen Ansprüche, die am 22. Dezember 1914 noch nicht verjährt waren, verjähren hiernach erst am 31. Dezember 1916. Die Erstreckung der Verjährungsfrist kommt aber auch solehen Forderungen zugute, die nach sprüchen täglichen den nicht zu Ende. Das hat dem Bundesrat abermals Veranlassung gegeben, unterm 4. November 1915 eine neue Verordnung zu treffen, welche bestimmt, dass sich die Verjährung der bezeichneten Ansprüche um ein weiteres Jahr erstreckt. Also, in rechtlicher Beziehung die Fristen im Auge zu behalten, die uns das Bürgerliche Gesetzbuch über die Geltendmachung von Forderungen aus Andes in 196, 197 des Bürgerlichen Gesetzbuches näher bezeichnet werden), so weit sie an jenem Tage noch nicht verjährt waren, nicht vor dem Schlusse des Jahres 1915 verjähren sollen. Nun geht dieses Jahr aber zur Neige und der Krieg ist immer noch Wer aber trotzdem seine Forderung geltend machen will (es können ja Umstände eintreten, dass man ihre (Geltendmachung trotz aller gewöhnlich, bei Abschluss des Geschäftsiahres ein Jahresbericht erstattet, sondern beschlossen worden, seinerzeit nach Friedensschluss einen GesamtGeschäftsbericht für die ganze Kriegszeit zu Von übrigens in der wurde oder unterbrochen war (SS 205, 217 BGB.). wärtig in Amsterdam. Brüssel, Kopenhagen, Stockholm, Warschau, Konstantinopel, Bukarest, Sofia, Zürich, Barcelona, Madrid, Neu York und Chicago hat. Im Hinblick auf diese Sonderist auch (die wie im zurückgingen, sind manche Einrichtungen ganz neu geschaffen worden: wie z. B. der internationale Kurierdienst, oder gegen früher bedeutend ausgestaltet und in den Vordergrund getreten, z. B. die der kaufmännischen Vertrauensmänner im neutralen Ausland, welche der Verein gegen- Kriegszeit Forderungen nicht alles so glatt ab, Zoll- Rechtsstreitigkeiten Ausland, die Zollauskunftstätigkeit usw., erheblich stellung der Dingen Seite 7 nach gierung unterbreitet werden. Schliesslich wurde der Versammlung eine allgemeine Erklärung zu den wirtschaftlichen Friedenszielen, welche der Vereinsvorstand in seiner am Tage zuvor abgehaltenen Sitzung beschlossen hatte, vorgeleet und nach längerer Diskussion mit einigen Abänderungen gegen 2 Stimmen angenommen. Der MOTORFAHRZEUG“ den los Krieg verhinderten Gläubiger. So ganz sorgdarf aber der Gläubiger in der Verfolgung Zieles des von „Amts genaue nicht sein. Denn Zahlungsbefehles wegen“ Angaben obgleich durch das erfolgt, so hat er doch dafür einzustehen, stellung richtig geschehen kann. dass die Zu- Gericht durch die Zu- NMierfür folgende Lehren: Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen, Seite „RADMARKT 8 und MOTORFAHRZEUG“ Nr, 1280/81 = Carbid- = aTischlampen Hängelampen » Küchenlampen 2 Eu Einsätze für Zug- und Hängelampen. Grössere Posten sofort! —— offen und in 1, 5, 10, C arbid 3510 Kıdser Taschenlampenhülsen < Rachshenlers Kohlepapiere Farbbänder Batterien Birnen Preisliste und Lieferung‘ nur an Händler. SE hmer| KOR.H harlsruhe 1.B. Telephon 3624. Kaiserstr. bieten Schreibmasch. - Händlern 79. auch BEIT & CO. 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Dabei ist es gleichgültig, aus welchen (irinden Beamten nicht an der Adressat von in der Wohnung angetroffen Schuldner wurde, des dem zustellenden oder im Geschäftslokal Eine solche Zustellung Beurlaubtenstandes st unter allen Umständen schon wegen der Schnelligkeit, mit der sie gehandhabt wird, mögen die Adressaten Mannschaften, Unteroffiziere oder Offiziere sein, vorzuziehen. Es ist nicht einzusehen, warum die Zustellung an solche Personen nach dem Grundsatze erfolgen soll, wie sie im $ 192 ZPO. für Gemeine und Unteroffiziere des aktiven Heeres oder der Marine vorgesehen ist (nämlich an die Adressaten nicht direkt, sondern immer nur an deren Chefs (Chef der Kompagnie, Eskadron, Batterie usw.). Bei Abfassung der genannten Bestimmung wurde betont, dass es dem zustellenden Beamten nicht!zugemutet werden könne, den einzelnen Soldaten in der Kaserne zu ermitteln. Für Mannschaften des Beurlaubtenstandes trifit eine solche Schwierigkeit nicht zu, besonders dann, wenn deren bürgerliche Adresse rich- tirangezgebenwordenist. Wird dagegen letztere nicht benutzt, sondern ausschliesslich der militärische Stand des Schuldners angegeben, so erfolgt die Zustellung genau so, wie sie vorstehend für Mannschaften des aktiven Heeres angegeben worden ist. Den Ofiizieren werden die gerichtlichen Briefe direkt zugestellt, doch ist auch der Ersatzzustellung Heimat zulässig. (an Hausgenossen Für aktive usw.) in Militärpersonen usw.) kann auch die Zustellung durch ein Ersuchen an die Kommandobehörde erfolgen; diese Bestimmung gilt für dieienigen Personen, die sich im Auslande bei einer mobilen Truppe oder auf einem Kriegsschiff befinden. Die Zustellung kann ferner durch öffentliche Bekanntmachung bewirkt werden. Es genügt jedoch nicht, dass der Gläubiger nicht weiss, bei welchem Truppenteil sein Schuldner eingezogen ist. Er muss vielmehr nachweisen, dass seine Bemühungen‘ um den derzeitigen Aufenthalt des Schuldners erfolglos zeblieben sind. Viele Militärbehörden geben keine Auskunft, dagegen notiert sich die Polizei, zu welchem Truppenteil der Einberuwiene gekommen ist. Es kommt jedoch häufig vor, dass ein Einberufener. den Truppenteil wechselt. Mittel der Seite 9 Immerhin wird der öffentlichen Zustellung Gläubiger das erst dann er- halten, wenn er versucht hat, die Zustellung an eine Ersatzperson (Familienmitglied usw., Hauswirt) anzubringen und dort die Zustellung erfolglos geblieben ist. Schliesslich kann die Zustellung, wo dies zu- trifft, auch an einen Pfleger (Abwesenheitspfleger) erfolgen. Ein Pfleger kann für solchen Abwesenden bestellt werden, dessen Aufenthalt zwar zu ermitteln, der aber an der Besorgung seiner Vermögensangelegenheiten verhindert ist (S 1912 BGB.). Diese Voraussetzung trifft auf zahlreiche Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere des Beurlaubtenstandes und des aktiven Heeres zu. Deshalb tut der Gläubiger gut, sich zuvor bei dem Vormundschaftsgericht zu erkundigen, ob etwa ein Abwesenheitspfleger über die Person, der etwas zugestellt werden soll, bestellt ist. Dr. R. die Bundesrats-Verorönung über das Malınverfahren, ihre Bedeutung und praktische Verwertung für die Geschäftswelt.*) Vom Verbands-Syndikus Dr. F. Pfirrmann, Berlin-Steglitz. Etwa 3 Millionen Klagen: wurden bisher durchschnittlich in jedem Jahre an die deutschen Gerichte gebracht, bei denen es sich um Forderungen handelte, deren Zahlungs-Verpflichtung vom Schuldner nicht bestritten wurde. Mehr als die Hälfte davon wurde im Prozesswege unter Beihilfe eines Rechtsanwaltes verfolgt, wodurch tür Gläubiger wie Schuldner ungeheure Summen überilüssiger Kosten entstanden, denn der Schuldner erschien in den meisten Fällen garnicht zum Termin, so dass Versäumnis-Urteil erging, dem dann die Zwangsvollstreckung folgte. Genau das gleiche Resultat liess sich schon früher durch das gerichtliche Mahnverfahren erzielen. Wenn es trotz seiner bedeutenden Vorteile und der grossen Ersparnisse, die bei seiner Anwendung gegenüber dem gewöhnlichen Prozessverfahren erzielt wurden, so wenig De- nutzung fand, so hauptsächlich deshalb, weil seine praktische Anwendbarkeit zu wenig bekannt war. Viele Gläubiger wussten wohl, dass man gegen säumige Zahler und faule Kunden einen Zahlungsbefehl beim Gericht beantragen könnte, aber dass und wie sie auch das weitere Verfahren bis zur erfolgreichen Zwangsvollstreckung selbst durchführen könnten, dass wussten sie nicht, und so kam *) Die Wichtigkeit der Bundesratsverordnung vom 9, 9, 1915 für die Geschäftswelt veranlasst uns. auch diesen Aufsatz zu veröffentlichen, obwohl wır schon am 2. Oktober in unserer Ausgabe Nr. 1270/71 dasselbe Thema unter dem Titel „Neuerungen im Zivilprozessverfahren“ a ie Red. Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmer. Seite 10 „RADMARKT Narbid-Tisch- u. Hännelampe. Damenraunelze Patentamtlich geschützt. 15000 Stück in 4 Wochen verkauft, bester Beweis für absolute Brauchbarkeit. Musterstück 1,30 Mk., 15 Stück Postpaket portofrei für Mk. 23.—. Bei gr. Abnahme Rabatt. EIBRETIERFERNE Murow ©. 5. Satteldecken u.Gamaschen, Verlangen sie Räumungsliste, EEE EEE) EN EEE Heinr. 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Bielefeld und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen. a Nr. 1280,81 „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ es, dass schliesslich alle diese Sachen doch immer wieder dem Rechtsanwalt übergeben und dadurch in ausserordentlicher Weise verteuert wurden. Durch die neue Bundesrats-Verordnung vom 9. September 1915 ist nun angeordnet worden, dass vom 1. Oktober ab in allen Amtsgerichtssachen zunächst ein Zahlungsbefehl nachgesucht werden muss und dass selbst im landgerichtlichen Prozess die Kiage als Zahlungsbefehl gilt, wenn nicht der Kläger glaubhaft macht, dass der Be- klagte den Anspruch bestreiten Bundesrats-Versrdnung Hauptsache deshalb ist werde. Diese bekanntlich erlassen, um die in der Gerichte während des Krieges nach Möglichkeit zu entlasten. Die „Deutsche Richterzeitung“, das amtliche Organ des Deutschen Richterbundes, hat aber bereits mit Recht darauf aufmerksam. gemacht, dass dieses Ziel nur dann erreicht werden kann, wenn den Gläubigern die Durchführung des Mahnverfahrens bis zur Zwangsvollstreckuntg durch geeignete Formulare erleichtert wird, wenn es vermieden wird, was noch vielfach geschieht, dass der Gläubiger einen Rechtsanwalt beauftragt, den Zahlungsbefehl gegen den Schuldner zu erlassen und die Zwangsvollstreckung zu betreiben. In Nr. 19/20 vom 1. November 1915 schrieb die „Deutsche Richterzeitung“: Für die Geschäitswelt erst recht das Zahlungsbefehle erwächst Recht und die hieraus aber Pflicht, ihre Schon Stein selbst herzustellen. hat „zur Justizreiorm“ S. 94 es beklagt, dass es im Publikum leider wenige bekannt sei, dass man den Zahlungsbefehl Gerichte holen, gleich selbst ausfüllen und so dem einreichen dass es eine könne. der Hier ist zu wieder- dankenswertesten und volkstümlichsten Aufgaben des Richters ist, die Erwerbswelt immer und immer wieder auf die Vordruckssammlungen aufmerksam zu machen, die ihr zu Gebote stehen. Denn es heisst dem Volke Tausende und Abertausende erhalten, wenn man es auf Bücher, wie z. B. den in dieser Zeitschrift schon so oft rühmend erwähnten gemein- verständlichen Ratgeber Finholds „Augen auf oder Beutel auf“, aufmerksam macht, Vordrucke gebrauchsfertig zum dem etwa 130 erforderlichen Schriftverkehr und mit dem Gericht dem Ge- richtsvollzieher beigegeben sind. Durch die Einführung des recthsnotwendigen Zahlungsbeiehls entsteht für die Erwerbswelt auch insofern ein besonderer Anlass, sich mit geeigneten Vordrucken zu versehen, als der Weg- iall der gerichtlichen Termine ohnehin die Einführung des selbstgeschriebenen Zahlungsbefehls erleichtert. Wenn bisher der Gläubiger immer und immer wieder auch die zerinefüziesten Sachen durch Anwälte beitreiben liess, so geschalı das eben, weil der Kaufmann und Geschäftsmann meist damit rechnete, die Sache werde doch vor das Gericht kommen. Termine wahrzunehmen, hat er aber weder Zeit noch Lust, da bekanntlich Bei Bestellungen wolle man damit viel zu Seite viel Zeitverlust Kommen aber die Sachen wenigstens annehmbar Gericht, so sonders wenn geeigneten ihm ist. sowieso nicht mehr nicht mehr vor entschliesst es verbunden 11 oder das sich der Gläubiger, be- durch die Ausfüllung von Vordrucken so leicht gemacht wird, schon eher zu der Verwendung eigener Formulare. Tatsächlich kann es der gesamten Geschäftswelt und jedem, der in die Lage kommt, Aussenstände durch gerichtliche Massnahmen einzutreiben, garnicht warm genug empfohlen werden, sich mit dem hier erwähnten und von der „Deutschen Richterzeitung‘“ oit empfohlenen Buche A. Finhold, „Augen auf oder Beutel auf“. Deutsche Gläubger, spart Anwalts- und Gericthskosten beim Eintreiben Eurer Aussenstände. Mit 130 gebrauchsiertigen Formularen. 4. Auflage. Berlin, Verlag von Alfred Metzner (zu beziehen durch die Geschäftsstelle „Radmarkt und Motorfahrzeug“, Bielefeld) bekannt zu machen, denn es enthält neben einer kurzen ungemein verständlichen Anweisung und neben manchem praktischen Wink vor allen 7 Formulare, die es jedem Laien geradezu spielend leicht machen, das ganze Mahnverfahren bis zur erfolgreichen Zwangsvollstreckung gewissermassen automatisch durchzu- führen. In darauf der der „Deutschen hingewiesen, neuen dem Widerspruch die dass zögerung Wenn wird, noch gegen nicht er des immer ist grosser ist, das auch Manirel dass Recht sie lässt, den ihm zugestellten Zahlungs- zu erheben, Schuld eben, es ein Bundesrats-Verordnung Schuldner befehl Richterzeitung“ dass selbst wenn bestreiten durch den ganzen er weiss, kann. Er Widerspruch Verfahrens dass eine erreichen er aber vorher darauf aufmerksam dass das nicht der sich durch den Widerspruch verursacht, weil dann ist, einen Rechtsanwalt Fall der mit Verkann. gemacht ist, sondern nur er vermutet dass unnötige er Kosten Gläubiger berechtigt seiner Vertretung zu betrauen, wird er wohl in den meisten Fällen vom unberechtigten Widerspruch Abstand nehmen. Mier setzt nun das empfohlene Buch ein, indem dem Schuldner angekündigt wird, dass Gläubiger einen Zahlungsbefehl beantragen wird und wobei dann dem Schuldner gleich der Unterschied der Kosten des Mahnverfahrens gegen das_gewöhnliche Prozessverfahren vor Augen geführt wird. Es lohnt sich schon, dieses Formular in seinem vollen Wortlaut kennen zu lernen, der tolgendermassen lautet: Da Sie den Betrag meiner Rechnung vom.... bisher nicht eingesandt haben, stelle ich Ihnen zur Bezahlung derselben hiermit eine letzte Frist-von 8 Tagen. sein, Soilte der Betrag bis dahin nicht eingegangen bin ich gezwungen, gerichtlich gegen Sie vorzugehen. In Ihrem stets auf „Radmarkt und Interesse werde Motorfahrzeug“ ich, um Bezug unnötige nehmen — — „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ Seite 12 Nr. Militär - ntängehülse solange Vorrat 23 Nr. 4306 Beklebung mm Linse per 10 Stück Mk. . Original „Militaria“ reicht. Saubere MO mit der neuesten Drahtkoppelbefestigung. 3.80 m Nr. 4351. 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Denn ich werde sofort unter Zuziehung eines Rechtsbeistandes das Mahnverfahren in den Zivilprozess überleiten lassen, wobei Sie sich durch eigene Schuld mindestens 10 mal so hohe Kosten verursachen, sanz dasselbe die nicht während bleibt. Hierzu unerheblichen beistandes streckung. für den das Endresultat kommen Kosten Betrieb dann des der noch Rechts- Zwangsvoll- Resultat erschen bei der Zwangsvollstreckung „, „.. Mk. —,60 10,50 4,— 13,90 7; _„ ., 5 1,70 2.60 3,70 aa 17,30 25,90 35,10 46.90. 4,— 5,20 6,10 &,— 10,20 16.40 20,80 29,40 39,40 152 450—650 „, 6,60 62,90 13,70 70,— 650—000usw, ;,; 8,70 80,— 17,20 88,50 ebenfalls in „, einer der „Deutschen Richterzeitung“ veröffentlichten Statistik hat allein die Versendung dieses Formulars den Erfolg gezeitigt, dass in mehr als 60 Prozent deı Fälle der schuldige Betrag sofort einging, ein Erlass des angedrohten Zahlungsbeiehls also garnicht mehr nötig war. Wenn dem das oben abgedruckte 24 gebrauchsfertig sind, aber nun nicht in dem zu diesem Formular, Buche am von enthalten meisten ge- wünschten Erfolge führt, dann folgen ihm 2. 24 Formulare zur Beantragung des Zahlungsbeiehls, 3. 24 Formulare zur Beantragung des Vollstreckungsbefehls, 4. 24 Formulare mit Auftrag für den Gerichtsvollzieher zur Zwangsvollstreckung, 5. 12 Formulare mit Antrag betr. beste Verwertung der Pfandstücke, 6. 12 Formulare, in denen die Pfändung von Drittiorderungen (Gehältern, Löhnen, Honoraren usw.) angekündigt wird, 7. 12 Formulare mit Antrag an das Gericht, Pfändungs-Beschluss auf Gehalt usw. zu veranlassen. Alle diese Formulare mäsigsten Weise, teilweise schrift auf an perforierten der ein paar Quartbogen Worten Linie sind in der zweckin Schreibmaschinen- ausgeführt, nur ausgefüllt sie abgetrennt zu werden, brauchen und mit um ein Wie ansprüche dritter geltend gemacht worden waren. Ohne besondere Verhaltungsmassregeln war der Gerichtsvollzieher auf Grund seiner Dienstimmer wieder gezwungen, jeden neuen ihm zugehenden Pfiändungs-Auftrag auszuiühhren. Wenn sich dann nachher herausstellte, die gepfändetn mussten, die Sachen musste entstandenen wieder der freigegeben Gläubiger Kosten tragen, natürlich wenn vom Schuldner nichts mehr zu holen war. Gerade hier hat das Formular 4 — wie ebenfalls von der „Deutschen Richterzeitung‘“ anerkannt wurde — mit seinen klaren Vorschriften reformierend gewirkt und ist so recht geeignet, der Geschäftswelt ungezählte Summen zu ersparen, die sie früher für fruchtlose geworfen Pfändungen zum Fenster hinaus- hat. So kann Jedem, der mit Kredit arbeitet und in die Lage kommt, gegen faule Kunden angehen zu müssen, nur angelegentlichst empfohlen werden, sich mit Finholds Buch — „Augen auf oder Beutel auf“ bekannt zu machen, denn es wird ihm gute Erfolge einbringen und viele Kosten ersparen. Ist es doch noch eine besonders wichtige Bestimmung in der neuen Verordnung des Bundesrats vonı 9, September, dass bei Streitgegenständen bis zur Höhe von 50.— Mark Gebühren und Auslagen eines von der obsiegenden Partei zugezogenen Rechtsanwalts nur zu erstatten sind, wenn die Zuziehung zur zweckentsprechenden Rechts- verfolgeung war. Wer oder Rechtsverteidigung notwendig also ohne Not einen Rechtsanwalt mit dem Einziehen seiner Forderungen beauftragt, bekommt die Kosten dafür vom Schuldner nicht melır ersetzt. sondern muss sie selber zahlen. Verferiedenes Industrie und Handel — Sport. Pe 20 erspart werden. k 1I— Beihilfe er wusste, dass die bereits gepfändeten Sachen dem Schuldner garnicht gehörten, sondern dass durch Interventionsklagen usw. Eigentums- noch .20— 60 (60120 .120—200 200-300 „SA: unter oft ist es früher vorgekommen, dass der Gerichtsvollzieher den gleichen Schuldner im Auftrag netter Gläubiger immer wieder pfändete, obgleich werden »„ . „ „ u. es früher Pfändung für den Gerichtsvollzieher enthält, dazu beigetragen, dass dem Gläubiger unnütze Kosten dass von wie eines Rechtsanwalts oft nicht möglich war. Hat doch gerade das Formular 4, das den Auftrag zur vorschriftten An dem unten aufgeführten Beispiel Sie den Unterschied der Kosten: Nach zu erzielen, 13 * Handelsgericht:ich eingetragen wurde die Firma Gesellschaft für luftlose Aufopreifen mit beschränkter Haftung in BerlinWilmersdorf. Das Stammkapital beträgt Mk. 20000,—. Herren Robert in Hamburg. Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt Geschäftsführer Puls und sind Emil und Motorfahrzeug“ die Kaufleute Sauer, beide Bezug nehmen. Seite 14 „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ Eine wirklich brauchbare unbedingt zuverlässige 1280/81 dcharlach-Lampe Acetylenlampe von hoher gleichmässiger Lichtstärke, bei vielstündiger Brenndauer und geringem, sparsamen Karbidverbrauch, ıst nach aallgemeinem Urteile die nach ER Tauchverfahren mit Saugdocht. durch D. R G. M. geschützte —— ——— Nr. l : E 13 Ma ur & Nr. 5373 Nr. 5376 Ausführliche Preisliste Metallwarenfabrik Rohgummi Nr. 5374 Nr. 249 an Otto Händler Scharlach, beschlagnahmt = ia | Kae3 rn Sy | Be ALE er, wählt Erstklassiges ei ar Gustav unseren : 0 In cc es | ER -| 7 | zer sch tat ei legedrauf = Trotz alledem, ‚der de Sch - mein ganz Gewicht ıch b jeibt dich "U " = türtel- noeh — liegt es, em ® | PeI Jacobs“ sie bei allen DE ED n Neuheit! R Beiter Schuß für FR \. OUOBeNNBRENE, _S Forcke'sSpritz-Manscheitee: Automobil-Pumpen. 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Nr. 1280/81 „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ Fordern Sie bitte Angebot Seite 15 für Just- Wolfram-Batterielampen von der Wolfram Lampen Aktien-Gesellschaft, Augsburg. Te Handelsgerichtlich eingetragen wurde die Firma Hallesche Automobilzentrale PaulHagemann in Hallea. S. Inhaber ist der Mechätriker Herr PaulHagemann in Halle Die Prokura des Herrn Alexander Curti in Berlin-Wilmersdorffürdie DaimlerMotoren-Gesellschaft, Zweigniederlassung 3erlin-Meinefelde, Zweigniederlassung der Daimler-Motoren-Gesellschaft zu Untertürkheim, ist erloschen. * Personalien. ist nicht mehr Herr Ludwig Gesellschaft een. An bestellt In der Stelle wurde Kaufmann Carl als und in Tien- Geschäftsführer Maier, Anisichtsrats-Sıtzung Nähmaschinen- Tıengen, der Kraftwagen- Tiengen-Bonndorf seiner der Fritz, Geschäftsführer der Tiengen Pfälzischen Fahrräder-Fabrik vorm. Gebrüder Kayser in Kaiserslautern am 6. Dezember wurde der Abschluss für das mit dem 30. September d. J. abgelaufene Geschäfts- ug jahr 1914/15 vorgelegt. Nach Vornahme der ordent- lichen Abschreibungen in Höhe'von Mk. 62 842,62 (1.V.57 766,46), einer ausserordentlichen Abschreibung von Mk. Mk. 25000,—, in Höhe und Mk. 75000,—, von Rückstellung Zuwendung Mk. zum für Kriegsfürsorge Delkredere-Konto 20000,— (i. V. Mk. 22,000,—) einer ausserordentlichen Rückstellung 100000.— ti. V. Mk. 180000,—) wurde schlossen, der am Montag, den 20. Dezember von be1915, stattfindenden Generalversammlung eine Dividende von 8 pCt. (im Vorjahre 4 pCt.) in Vorschlag zu bringen, wobei ein ungefähr gleicher Saldo wie im Vorjahre in das nächste Geschäftsjahr vorgetragen wird. Nach dem Geschäftsbericht der Aıke Werke, A.G vorm. Hen r stenberg & Co. Bieleield, für das am 31. August beendete Geschäftsiahr 1914/15 Be infolge des Krieges zu Beginn des verfilossenen Geschäits- Bei Bestellungen wolle man iahres der Versand ziemlich brach. Erst nach einigen Monaten habe sich eine Besserung in den Eingängen von Aufträgen bemerkbar gemacht. Der Rohgewinn stieg auf M. 0.87 (i. V. M. 0.92) Mil. Nach M. 114842 (M. 113673) Abschreibungen verbleibt ein Reingewinn von M. 343 498 (M. 278 950), aus dem wie gemeldet 10 gegen i. V. 8 pCt. Dividende verteilt, der Reserve M. 20000 (0). der Spezialreserve M. 80.000 (0), zugewiesen und M. 20523 vorgetragen werden sollen (i. V. wurden M. 222 700 vom Reingewinn zu Abschreibungen auf Dubiose verwendet.) Nach der Bilanz sind bei M. 1-875 000 Aktienkapital und unverändert M. 200 000 Hypothekenschulden die Immobilien mit M. 0.69 (0.71) Mill, und die Anlagen mit M. 0.39 (0.49) Mill. bewertet. Den M. 0.71 (1.07) Mill. Kreditoren stehen an Wechseln M. 0.23 (0.38) Mill., an Debitoren M. 0.96 (1.12) Mill. und an Vorräten M. 1.22 (1.16) Mill. gegenüber. Die Reserven werden mit unverändert M. 0.46 Mill. eingestellt. Im laufenden (Cieschäftsjahr sei in einzelnen Abteilungen 'bisher gute Beschäftigung vorhanden, doch habe sich heute noch nicht übersehen lassen, wie sich der Gang des Geschäftes für die Zukunft gestalte. Das abgelauiene Geschäftsiahr der Aktiensesellschait Panzerkassen-, Fahrrad- HM. und W. Maschinen-Fabrikenvorm. Schladitz, Rechenschaftsbericht Ergebnis gezeitigt. Dresden, ein Die recht hat laut befriedigendes Umsätze in sämtlichen regulären Abteilungen sind zwar infolge der durch den Weltkrieg hervorzerufenen Verhältnisse zuee doch ist es gelungen, dadurch Ersatz zu schaffen, dass sich die Gesellschaft entsprechende Bestellungen aus Heeresbedarf sichern konnte. Dem Delkredere- und Dispositionsfonds wurden ausser den zu Abschreibungen auf Debitoren, hauptsächlich auf solche im feindlichen Auslande, entnommenen 23966 Mk. noch 25 000 Mark neu zugewiesen, wodurch dieser Fonds auf stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen. Seite 16 „RADMARKT eine Höhe dem von 125000 erzielten Mk. Gewinn von gebracht 274871 und MOTORFAHRZEUG“ wird. Mk. Von (im Vor- jahre 99 392 Mk.) sollen 51552 Mk. (im Voriahre 25598 Mk.) zu Abschreibungen verwendet, 10 878 Mark dem Reservefonds (0), 48966 Mk. dem Delkredere- und Dispostionsionds (27494 Mk.) zugewiesen, 25000 Mk. für Talonsteuer (2000 Mk.) zurückgestellt, 10000 Mk. dem UnterstützungsKonto (0) überwiesen, 28590 Mk. dem Vorstand und den Beamten (5221 Mk.) vergütet, 56 280 Mk. als 12 Proz. Dividende auf die Vorzugsaktien (6 Proz.), 21420 Mk. als 7 Proz. Dividende auf die Stammaktien (1 Proz.) verteilt, 3000 Mk. dem Gebr. Arnholdschen Pensionsverein Dem Geschäitsbericht der Akt. Fahrrad- - Ges, und Ma- schinenfabriken vorm. H. W, Schladitz, Dresden entnehmen wir: In 1914/15 gingen die Umsätze infolge des Krieges in allen Abteilungen zurück; doch sei ein Ausgleich durch Heeresaufträge geschaffen worden. Auf Warenkonte' wurden M. 401315 (i. V. M. 295 048) vereinnahmt. Nach M. 51552 (M. 25598) Abschrei- bungen, M. 10878 (M. 1883) Ueberweisung an die Reserve, M. 48 966 (M. 27 494) an den Delkredereund Dispositionsfonds und M. 10000 (0) an den Unterstützungsionds verbleiben einschl. M. 5757 (M. 6632) Vortrag M. 150975 (M. 42417) Reingewinn, aus dem, wie bereits gemeldet, 12 (6) pCt. Dividende an die Vorzugsaktien und 7 (1) pCt. an die Stammaktien verteilt und M. 36 124 verstärkt werden soll. 7 Prozent Dividende Cito-Werke A.-G,. der Vortrag auf hat der Aufsichtsrat der Köln-Klettenberg, beschlossen der am 4. Januar stattfindenden (jeneralversammlung zur Verteilung für das abgelaufene Geschäftsiahr vorzuschlagen. 18 605.— Mark sollen zur Bildung einer Sonderrücklage für die Kriegsgewinnsteuer verwendet Der Abschluss der A. Horch& werden, Co. Moötor- wagenwerke Akt.-Ges. in Zickaui 5. für das am 31. Oktober beendete Geschäftsjahr 1914/15 wird dem Vernehmen nach sehr befriedigende Ziffern aufweisen. Wahrscheinlich dürfte indes der ansehnliche Mitverdienst nicht zum Anlass genommen letzten gunsten einer Jahre und an Dividendenerhöhung (15 pCt.) weiterer dem Dividendensatze festgehalten innerer Stärkung 1280,81 Zur Geschäitslage bei der Firma VereinigteKammerich- undBelter-und Schneevoglsche Werke Akt.-Ges in Berlin. wir,-dass ganz das Aus die Kreise der Verwaltung Gesellschaft im laufenden befriedigend gute Aufträge beschäftigt gewesen vorliegen. Das ist, nimmt diesmal eine man Teil für der Ver- an, dass es möglich sein wird, Dividende bringen, ihre Höhe übersehen. und Unternehmen ist zun Teil für Kriegszwecke, zum private Bauzwecke tätig. In Kreisen waltung hören Jahre zur Ausschüttung lässt sich allerdings noch zu nicht zugewendet, sowie 5561 Mk. als Vergütung dem Aufsichtsrat (239 Mk.) gewährt werden, so dass 36 125 Mk. als Vortrag auf neue Rechnung (57 57 Mk.) verbleiben. Panzerkassen-, Nr. der werden des zu- Unter- nehmens. Die Produktion ist in ihrem vollen Umfange bis in die beiden ersten Monate des Jahres 1916 in Anspruch genommen. Abschluss der Automobil- A.-G,Mülhauseni. ziffern für 1914/15 Els. tragen u. Aviatik- Zu den Abschluss- wir nach, dass aus dem Reingewinn von 867 191 Mk. (i. V. 179364 Mk.) eine Dividznde von 20 gegen i. V. 8 Proz. verteilt, der Reserve 390385 Mk. (12929 Mk.) zugewiesen, für Extraabschreibungen auf Immo- bilien 230000 Mk., auf Dubiose 30 000 Mk. verwendet und 15466 (86436 Mk.) vorgetragen werden. Das Automobilgeschäft in Mülhausen liege mit vollständig Ausnahme danieder. der Das Reparaturwerkstätten in Metz unterhaltene Zweiggeschäft habe im Automobilfach glänzend abgeschnitten; im Gegensatz zu der Lage in Mülhausen gestaltete sich hier die Absatzmöglichkeit besser, Was die Flugzeugindustrie anbelange, so sei die Gesellschaft Aufträgen habe versehen sich bis Kriegsbeginn gewesen. veranlasst Werkstätten Das gesehen, in Mülhausen zu reichlich mit Unternehmen die bisherigen räumen und den Betrieb zu verlegen. Für die Flugzeuge der Gesellschaft mache sich ein immer mehr gesteigertes Interesse geltend, das nach dem Krieg zu den aussichtsreichsten Hoffnungen berechtige. Nach dem Geschäftsbericht der Nürnberger Hercules-Werke A.-G., Nürnberg, für das: am 30. September zu Ende gegangene (ieschäftsiahr bewegt sich das (eschäft in Fahrrädern und in der elektrotechnischen Abteilung in engen Grenzen, zumal es vielfach an Materialien fehlte. Heeresaufträge ermöglichten es, den Betrieb in diesen Abteilungen aufrecht zu erhalten. Ebenso war die Gesellschaft in Lastkraftwagen andauernd beschäftigt und konnte ihre (ziffernmässie nicht angegebene) Produktion steigern. Das zur Ausdehnung dieses (ieschäfts- zweigs errichtete neue Fabrikgebäude soll in einigen Monaten in Betrieb genommen werden. Die Bau- und Einrichtungskosten dafür kommen erst im laufenden (eschäftsjahre zur Verrechnung. Die Bilanz zeigt bei I Million Mk. Aktienkapital und 225000 Mk. Reserven eine Kreditorensumme von 57951 Mk. (i. V. 65945 Mark, anderseits 343619 Mk. (359 611 Mk.) Debitoren Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt einschl. und Bankguthaben Motorfahrzeug“ ein (vermutlich Bezug nehmer Nr. 1280,81 „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ Seite 17 durch Kriegsanleihekäufe) auf 117 501 Mk. (21 022 Mark) erhöhtes Effektenkonto 31 005 Mk. (33 249 Mark) Wechsel und 459024 Mk. (341 765 Mk.) Vorräte. Von den Aussenständen in den deutschen (irenzbezirken sej bisher ein Teil eingegangen, die Verwaltung halte es für genügend, das Delkrederekonto II durch eine Zuweisung von 14 1558 Mk. auf 30 000 Mk. zu ergänzen. dem besteht ein Delkrederekonto Narbidlampen in guter (Ausser- ——. I von 40 000 Mk.) brauchbarer Ausführung Tropfsystem —— liefert Der Abschluss der Firma A. Hagedorn & Co,„Celluloid-undKorkwarenfabrik A.-G,„in Osnabrück, für das am beendete Geschäftsjahr 1914/15 hat beruienden Generalversammlung steht. Vorstand und Aufsichtsrat werden folgende Gewinnverteilung vorschlagen: Abschreibung auf die infolge des Krieges gefährdeten ausländischen Läger und Forderungen O (i. V. 50000 Mk.), zur ordentlichen Reserve 12000 Mk. (i. V. 20 000 Mk.), zur ausserordentlichen Reserve 0 (i. V. 20 000 Mk.), O0 (i. V. 6377 Mk.), 5 Proz. Divi- dende = 50 000 Mk. (i. V. 6 Proz. — 60 000 Mk.) und Vortrag 41 130 Mk. In der Generalversammlung der Archimedes,Akt.-Ges. für StahlundEisen1627000 in Berlin Mk. und vertreten Breslau, waren, wurde in der der Ab- schluss genehmigt und dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Die Dividende wurde dem Vorschlage der Verwaltung entsprechend auf 12 pCt. (i. V. 5 pCt.) festgesetzt. Ueber die Aussichten wurde von der Verwaltung mitgeteilt, dass man zwar für das Geschäftsiahr 1914/15 in der Lage gewesen sei, eine Dividende von 12 pCt. zur Ausschüttung zu bringen, für künftig müsse aber mit Rücksicht auf die kriegerischen Verhältnisse abgewartet werden, ob die Erwartungen, die die Verwaltung hegt, in Erfüllung gehen werden. Kapitalserhöhung. lung vorm. der Bremer Louis Frankfurt a. M. schaft, Bremen, am 15. November wurde die Erhöhung des Aktienkapitals 200 000 Mk. auf 600000 Mk. beschlossen. 1915 um Die Erhöhung ist dadurch durchgeführt, dass 200 auf den Inhaber lautende zum Kurse von 107 Proz. auszugebende Aktien von ie 1000 Mk. gezeichnet worden sind. Kapitalserhöhung. Das Stammkapital der Firma Kraftwagenund FlugzeugZubehör Gesellschaft m. b.H, Berlin, ist um 35 000.— worden. Mk. auf 75000.— Mk. erhöht (i. V. 55 154 Mk.). * Die Generalversammlung der MannesmannMulag (Motoren- und Lastwagen A.-G.) in Aachen, findet am 23. Dezember statt. Unter anderem steht auf der Tagesordnung ein Antrag auf Erhöhung des Aktienkapitals. industrie Mainzer Landstr. 82, 31. August nach Ab- schreibungen von 69715 Mk. (i. V, 112124 Mk.) einen Reingewinn von 47 976 Mk. (i. V. 167515 Mark) ergeben, so dass einschliesslich 55 154 Mk. Vortrag aus dem Voriahre (i. V. 44016 Mk.) ein Betrag von 103 130 Mk. (i. V. 211 531 Mk.) zur Verfügung der auf den 17. Dezember d. ]J. einzu- Giewinnanteile . Theodor Heiges, In der Generalversamm- Carosserie-Werke Gärtner, In Konkurs geriet matik, G.m. b.H. de Securitas-Pneuin Bremen, Industrie- strasse 11. Verwalter mann, Bremen; die 15. Januar 1916. ist Rechtsanwalt Dr. HeineAnmeldefrist läuft bis zum * Warenzeichen 207021 E. 11374 in Klasse 10 wurde unter bezw. 207022 E. 11373 für Nr. die Express-Fahrradwerke markt (Oberpfalz), am 12. 11. A.-G, Neu1915 als Waren- zeichen für Fahrräder, Fahrradteile und FahrradZubehör, Landfahrzeuge, Automobile und Automobilzubehör in Schattenschrift das Wort „Express“ eingetragen, wobei durch den Anfangsbuchstaben E in schwarzer Zierschrift ein N bezw. ein H durchgezeichnet ist. „Sitzgehäuse“ des die Berliner wird einer gehen, Besprechung zeigt mit In berichtet: Verdeutschungsbestrebungen Polizeipräsidums bei statt Karosserie. Tageblatts sich den Nr. Wie des 612 weit Berliner daraus, dass Vertretern der Waeenfabrikanten für das Wort Karrosseeie allen Ernstes „Sitzgehäuse“ vorgeschlagen wurde. Es bedurite erst einiger drastischer Vergleiche seitens der Wagenbauer, bis der Verdeutschungsausschuss das etwas kühne Wortgebilde fallen liess. Aktiengesell- Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt und Motorfahrzeug“ Bezug nehmen, Seite 18 „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ Das „Kapezet‘ abnehmbare Stahlrad im Felde. Untenstehende Aufnahme zeigt einen Röntgenwagen auf Kapazet-Rädern. Der Wagen ist stets ausserordentlich in Anspruch genommen gewesen, besonders Felde die überaus einfache und schnell wirkungen BEE — er - r, ar: Dipl.-Ing. die 15 A. Organisation Abbildungen G. von von Loewe, „Kon- Kraitiahrzeugen und des Konstruktionsbüros“. Mit und 100 Berechnungstafeln. Automobiltechnische Bibliothek. Band VIi. iür die Kraftwagenkonstruktion erschienen. Das Buch ist in drei Abteilungen zergliedert. In der ersten sind Berechnungsmethoden für sämtliche rechnerischen Ermittelungen, welche bei dem Eniwurie von Neukonstruktionen normaler Kraitfiahr- zeugtypen vorkommen, entwickelt und zusammenDer Voraussetzung des Werkes, praktischen Gebrauch bestimmt sprechend, einfachste, worden. welches ist, ent- sind die Berechnungsformeln auf ihre bequem brauchbare Gestalt gebracht Es verdient besonders neue weitgehendst Stellen sind, interessante eingeführt. In um Rechnung dieses zu Berechnungs- solcher Weise ist im ersten Teile des Werkes der ganze Kraftwagen durchgearbeitet. Der zweite, aus Berechnungstafeln bestehende, Teil bezweckt, die bisher in > keiner Preis geb. 11,50 Mk. Berlin 1915. Verlag M.Krayn. in gediegener Ausstattung der „Automobiltechnischen Bibliothek“ ist das genannte Hiliswerk gestellt. tür den methoden Stösse vielen U ce Bücherschan. struktionsberechnungen An erreichen, zu bewerk- = der getragen. Auswechselbarkeit. RI 1280/81 ist nicht nur den leicht zu ermittelnden ruhenden Belastungen, aber den im Kraftwagen hauptsächlich zur Geltung kommenden dynamischen Ein- während der letzten schweren Kämpfe in der Champagne. Die Aufnahme des Bildes erfolgte erst kürzlich; die Räder haben allen Anforderungen glänzend entsprochen. Besonders rühmt man im stelligende Nr. hervorgehoben zu werden, dass auf Festigkeitsberechnungen aller Kraitwagenteile grösster Wert gelegt ist. Dabei Weise organisierte Berechnungstätigkeit des Konstruktionsbüros, in eine scharf bestimmte Form zu bringen. Die Tafeln stellen Berechnungsformulare für alle im Kraftwagen vorkommenden Maschinenteile dar und sollen von den Konstruktären zu allen rechnerischen Ermittelungen benutzt werden. Dadurch kann nicht nur viel Zeit erspart und die Arbeit erleichtert werden, es werden aber auch bleibende Unterlagen und Belege für die einem Entwurie zugrunde liegenden Ermittelungen von Abmessungen geschaffen. Im Interesse der Einheitlichkeit und Uebersichtlich- keit der Büroorganisation ist die Schaffung solcher Formulare lebhaft Zu begrüssen. (Dieser Teil des Werkes wird vom Verlage auch in Gestalt von periorierten Blöcken aus einseitix bedruckten Formularen zum Preise von Mk. 5.— für einen Satz abgegeben.) Alle die in den Tafeln verwandten Formeln sind durch die Ausführungen des ersten Teiles erklärt und begründet. Im dritten Teile ist die Organisation des Konstruktionsbüros eingehend besprochen. Der Verfasser geht hier von dem Gesichtspunkte aus, dass es notwendig ist, für alle einheitliche Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt Tätigkeiten und des organisch und Motorfahrzeug“ Konstruktionsbüros zusammenhängende Bezug nehmen. Nr. „RADMARKT und MOTORFAHRZEUG“ 1280,81 Ordnung zu schaffen, dank welcher iede vor- genommene Arbeit aus den vorhandenen Auifzeichnungen nachträglich leicht festgestellt werden kann. Die vorgeschlagenen und eingehend be- schriebenen Organisationsmethoden sind im besonderen der im Kraitfahrzeugbau unvermeidIıchen Notwendigkeit von nachträglichen Aenderungen angepasst, wobei auf die Grundzüge der zeitgemässen Massenherstellung und Normali- sierung Als weitgehende wertvoller Rücksicht Beitrag zur genommen wird. maschinentechnischen Das grosse Hause Vaterhaus.. Mittel mit Oskar Usedom. Mit mehrfarbiger schlagsZeichnung von Mar 4 Mark, (Gebunden 5 Mark. Dieser bedeutsame Seiten aus: einmal Schilderung des von Brösel. Roman durch Um- Geheitet fesselt von zwei die anschauliche Flugtechnischen, die den dass man das der immer wieder noch des nicht zu erfahren, gefunden Büchleins. wohl- Weihnachisbitte. Es fliehet zur Neige das eiserne Jahr, Da Schreck und Not für die Krüppel war. 12 Wochen ringsum bei Tag und bei Nacht Erbebte die Erde, es tobte die Schlacht, Entwickaus der Da löste das strophe Drum warten die Krüppel zur Weihnachtszeit Auf tröstende Liebe in ihrem Leid, Wo jemand aus Weh weiss Freude zu machen Da herrlicher Sieg und seliges Lachen! Die stillt nur die ein Opfer ihres Berufes Liebe. Der Verfasser, der Stabsofiizier im Osten kämpft, technischen Einzelheiten und sein Können früheren Romane aufs und ihrer vertraut als Schriftsteller ist durch seine erwiesen. So ist das Buch nach zwei Seiten hin eines starken und wird unbedingı seinen Weg Interesses machen. sicher Die Weihnachts-Nummer des „Motor“ (Verlag Gustav Braunbeck G. m. b. A. Berlin W. 35, Pr. Mk. 1.) Aus dem Inhalt: „Der Industrie im Kriege* (ill.) — „Zum 25jährigen Be- stehen der türkheim“ spiegel“ Daimler-Motoren-Gesellschaft (ill) — — Bücherschau „Geschwaderflüge“, „Seltsame — Unter- „Wolken- Fliegerlandungen“ Kriegsauszeichnungen Industrielles — Handelsnachrichten kraftwagen A.G. — (ill) Die — — Feld- aus Angst unsre Schwachen. Liebe, die stark wie der Tod. — Für seine vielen Krüppelkinder, Krüppellehrlinge, Idioten, Siechen, die durch den Krieg viel Leid und Not erlitten und zugleich für seine im Reservelazarett des Krüppelheims verpflegten Verwundeten bittet um freundliche Liebesgaben zum Trösten und Erfreuen Braun, Superintendent Krüppelheim Untersee- bootkrieg in den Dardanellen“ von Rudolf Zabel (Mit eigenen Aufnahmen des Verfassers), „England als Scheininsel‘“ Schluss. (ill.) — „Im Auto an der Front“ (ill.) — „Der Luft-Seekrieg auf der Adria“ (ill.), „Eine empfindsame Zeppelinfahrt“ von Fr. Mörstedt, Obermaschinist an Bord eines Zeppelinluftschiffes „Als Kraitwagenführerin im Felde‘ Erlebnisse von Annemarie Reimers (ill.) — „Die österreichisch-ungarische Automobil- Schwert O herrlicher Sieg, o seliges Lachen! . Verjagt sind die Russen, geblieben die Not, gegenwärtige als ist mit den iluggenaueste hat, Dasselbe Enttäuschung ihrer Ehe sich dem Flugzeug verschrieben hat, alle Wonnen und Leiden des Fliegerlebens durchmacht bis zur Endkata— ohne eigenen kommt. schildert weiter in beredten Worten, wie herrlich eigener Grund und Boden und ein eigenes Dach, und wie man das alles erwerben kann. Zahlreiche Abbildungen von bescheidenen Einfamilienwohnhäusern begleiten den einschmeichelnden Text, so dass wir das Werkchen gerne warm empiehlen. gischen. Es ist das erste Mal, dass eine Fliegerin zum Mittelpunkt eines Romans gemacht wird, und der die und Richtige Grundton unterrichteten Fachmann verrät, dann aber durch die meısterhaite Merausarbeitung des Psycholo- wir folgen mit starkem Miterleben lung dieser unerschrockenen Frau, noch wohnung zu Mietwohnung ziehen, um immer wieder in neue unerireuliche Umgebungen sich ist Fliegerin heute idyllischen Garten gesellschaft, Wiesbaden. „Was ist eigentlich ein Vaterhaus“? — Diese Frage, die der Verfasser eines der ungezählten Kinder stellen lässt, die mit den Eltern von Miet- werden. einer man 19 64 Seiten mit zahlreichen Hausplänen in 60 Abbildungen nebst Angabe der Baukosten, Preis Mk. 1.— (Porto 10 Pig.) Heimkulturverlags- einzugewöhnen Roman Wie leicht zu einem ertragreichem und Organisationswissenschaft verdient das Werk ernste Beachtung und kann der Kraftwagenindustrie und den Fachleuten bestens empfohlen Höhenrekord.. Seite Angerburg Ostpr. Fragekasten. (Antworten, welche uns auf die in dieser Rubrik veröffentlichten „Anfragen“ aus unserem Leserkreise eingehen, veröffentlichen wir unter der Nummer der Anfrage, dagegen können wir Offerten und Drucksachen, welche uns als Antworten zugehen, nicht weiter befördern, weil ein großer Teil der Anfragen anonym eingesandt wird. D, Red.) Anfrage. Nr. 1462. (Wiederholt.) Wie oxydiert bezw. brüniert man Teile von Fahrrädern, als Naben, Lenkstangen, Bremsen usw.? Nr, 1464. (Wiederholt.) Wer ist der Fabrikant des Bei Bestellungen wolle man stets auf „Radmarkt Taschenfeuerzeuges Marke (D. R. G. M. und D. R. P. ang.). und Motorfahrzeug“ „K.W.“ Bezug nehmen, Seite 20 „RADMARKT und Nr. 1465. (Wieedrholt.) Wie stellt man Gummilösung aus alten Luftschläuchen her? Nr. 1466. (Wiederholt.) Welche Firmen fertigen Pedale für Fahrräder etc. an? Nr. 1469. (Wiederholt.) Wer liefert Formen zum Pressen von komplette Nr. 1472. Leder für Fahrradsättel, == Reparaturen Vernickeln Emaillieren event. Anlagen? (Wiederholt,) aller Welche Firma Arten Fahrräder G. Hilbert & Co. fabriziert Ersatz für Vollgummi? Nr. 1473. (Wiederholt.) Wer kann leichte Motorradrahmen komplet mit Rädern liefern? Nr. 1474. (Wiederholt.) Wer vertreibt bezw. fabriziert die Kaisermangel, die im Versandhause von Ladewig in Prenzlau verkautt wurde. Die Adresse wird erwünscht zur Beziehung von Ersatzteilen Nr. 1280/81 MOTORFAHRZEUG" Oberschaar bei Freiberg 5a. (Ersatzzalinrädern). tür Gewindeschneid- Nr. 1475. Wer ist Fabrikant der Jolika- Batterie? Nr. 1476. Wer ist der Fabrikant der schwachen Metallringe zum Befestigen der Pumpennippelan Pumpenschläuche? Können etwa 10 mm breit und aus beliebigem Material sein? Nr. 1477. Wer fabriziert oder liefert emaillierte (innen weiss) Stahlblechkessel in allen Grössen? Leder für Sättel Nr. 1478. Wie färbt man und Taschen haltbar gelb und braun ohne Abfärbung ? zz Werkzeuge F nt r Ten = urd u bahrıaa-, Reparatur. 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Rad-Markt und Motor-Fahrzeug 11 Dezember 1915


Von
1915
Seiten
24
Art
Zeitschrift
Land
Deutschland
Marke
Rad-Markt und Motor-Fahrzeug
Quelle
Volker Bruse
Hinzugefügt am
11.10.2021
Schlagworte
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